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Alexander Meyer BVB Dortmund Einzelkritik Freiburg Karim Adeyemi Länderspielpause Mats Hummels München Nico Schlotterbeck Niklas Süle Salih Özcan Transfermarkt Zwischenfazit

BVB-Neuzugänge im Check: Bestnoten für Özcan, Schlotterbeck und Co.

Noten und Einzelkritik: So schlagen sich die Neuzugänge beim BVB bisher.

Die erste Länderspielpause der Saison bietet nicht nur die Möglichkeit, einmal kräftig durchzuatmen, sondern auch ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Der BVB hat im Sommer ordentlich investiert und einige Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Wir haben die ersten Monate der Neuen in Schwarz und Gelb genauer unter die Lupe genommen.

1. Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck hat in Dortmund eine Punktlandung hingelegt. Der Neuzugang aus Freiburg (kam für 20 Millionen Euro) ist etablierter Stammspieler und wirkt so, als würde er diese Mannschaft schon seit Jahren anführen.

In Schlotterbeck hat der BVB nicht nur einen Innenverteidiger verpflichtet, der auf Sicht einer der besten deutschen Verteidiger überhaupt sein wird, sondern die Massen in Dortmund auch mitreißen und begeistern kann. Schlotterbeck kann die feine Klinge, ja, aber auch die Brechstange, sofern nötig. Und diese Qualitäten zeigt der Nationalspieler beim BVB von Sekunde Eins an.

Bewertung: 10/10

2. Niklas Süle

Erst drei Pflichtspiele von Beginn an hat Niklas Süle für den BVB absolviert. Das liegt weniger an schwachen Leistungen, als an einer Muskelverletzung, die Süle weite Teile der Vorbereitung und den Auftakt in die Saison kosteten. So langsam schüttelt der Neuzugang aus München (kam ablösefrei) seine Fitnessprobleme ab.

Wenn Süle spielt, ist er ein absoluter Gewinn für den BVB. Sowohl im Spiel mit, als auch gegen den Ball zeigt der 27-Jährige, warum man in der Bundesliga und im Nationalteam seit Jahren ganz hohe Stücke auf ihn hält. Süle macht den BVB schlichtweg besser – muss sich aktuell aber noch ein wenig hinter Schlotterbeck und dem formstarken Mats Hummels einsortieren. In den anstehenden englischen Wochen wird Süle aber vermehrt zum Einsatz kommen.

Bewertung: 8/10

3. Salih Özcan

Es ist noch früh in der Saison, gewiss, doch bis zu diesem Zeitpunkt kann Salih Özcan als einer der Steals schlechthin auf dem Transfermarkt bezeichnet werden. Für schlappe fünf Millionen Euro aus Köln gekommen, ist der türkische Nationalspieler schon jetzt auf dem Weg, sich beim BVB zu etablieren und zu zeigen, dass er mehr als ein Ergänzungsspieler sein kann.

Aufgrund der akuten Verletzungsprobleme im Dortmunder Kader ist Özcan derzeit zwar zwangsweise gesetzt, seine Leistungen würden ihm derzeit aber so oder so einen Platz von Beginn an bescheren. Özcan ist das Verbindungsstück zwischen Defensive und Offensive, dass dem BVB in den vergangenen Jahren gefehlt hat und einer der Gründe dafür, warum die schwarz-gelbe Defensive in diesem Jahr so stabil ist. Bemerkenswert ist nicht nur, dass Özcan mit 24 Jahren noch viel Luft nach oben hat, sondern auch die gesamte Vorbereitung verletzt verpasst hat!

Bewertung: 10/10

4. Alexander Meyer

In Alexander Meyer hat der BVB als Ersatz für Marwin Hitz eine glasklare Nummer Zwei verpflichtet. Der 31-Jährige kam ablösefrei von Jahn Regensburg und erfüllte sich mit seinem Wechsel nach Dortmund einen Lebenstraum. Die beidseitige Erwartungshaltung an das Arbeitsverhältnis war und ist angenehm überschaubar.

Dass Meyer gleich eine so große Rolle in Dortmund spielen würde, kam völlig überraschend. Der 31-Jährige musste zuletzt für den verletzten Gregor Kobel in die Bresche springen und tat dies mit Bravour. Meyer kam in den Genuss eines Revierderbys und Top-Spielen gegen RB Leipzig, Manchester City und zu seinem Bundesliga- sowie Champions League-Debüt. Im Tor der Borussia machte Meyer einen abgeklärten und souveränen Eindruck und beeindruckte vor allem durch sein Spiel mit dem Ball am Fuß. Eine tolle Nummer Zwei, die der BVB da verpflichtet hat.

Bewertung: 9/10

5. Karim Adeyemi

In Karim Adeyemi hat der BVB ein Versprechen für die Zukunft verpflichtet. Der 20-jährige deutsche Nationalspieler soll mittelfristig beim BVB zum Leistungsträger reifen und die Mannschaft auf ein neues Level heben. Seine Schnelligkeit und Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins haben der Borussia zuletzt deutlich gefehlt.

Wirklich einschlagen konnte Adeyemi, für den der BVB immerhin 30 Millionen Euro an RB Salzburg abgedrückt hat, in Dortmund noch nicht. Das liegt vor allem aber daran, dass der Youngster sich mit Verletzungsproblemen herumgeschlagen hat und erst fünf Pflichtspiele für seinen neuen Arbeitgeber absolvieren konnte. Im DFB-Pokal erzielte der Angreifer sein Debüttor in Schwarz und Gelb, hat aber definitiv noch Luft nach oben. Nach der Länderspielpause dürfte Adeyemi wieder bei 100 Prozent stehen und angreifen.

Bewertung: 7/10

6. Anthony Modeste

Als Notnagel für den an Hodenkrebs erkrankten Sebastien Haller verpflichtete der BVB Anthony Modeste. Der Franzose kam mit der Empfehlung von 20 Saisontoren vom 1. FC Köln, kostete die Borussia aber auch eine Stange Geld (rund zehn Millionen Euro Ablöse und Gehalt für ein Jahr Vertrag).

Ausgezahlt hat sich der Transfer bisher nicht. Modeste ist im Dortmunder Spiel Fremdkörper, nicht agil genug mit dem Ball und zu selten ins Spiel der Schwarz-Gelben eingebunden. Das liegt zwar mitunter auch daran, dass ihn seine Mitspieler nicht genug füttern; trotzdem hätte man sich beim BVB durchaus mehr von Modeste erwartet. Ein Tor in neun Spielen ist schlichtweg eine zu magere Bilanz. Den größten Mehrwert, den Modeste bisher für den BVB hat, ist seine Kopfballstärke bei (gegnerischen) Standards.

Bewertung: 3/10

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BVB-Neuzugänge im Check: Bestnoten für Özcan, Schlotterbeck und Co.

Noten und Einzelkritik: So schlagen sich die Neuzugänge beim BVB bisher.

Die erste Länderspielpause der Saison bietet nicht nur die Möglichkeit, einmal kräftig durchzuatmen, sondern auch ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Der BVB hat im Sommer ordentlich investiert und einige Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Wir haben die ersten Monate der Neuen in Schwarz und Gelb genauer unter die Lupe genommen.

1. Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck hat in Dortmund eine Punktlandung hingelegt. Der Neuzugang aus Freiburg (kam für 20 Millionen Euro) ist etablierter Stammspieler und wirkt so, als würde er diese Mannschaft schon seit Jahren anführen.

In Schlotterbeck hat der BVB nicht nur einen Innenverteidiger verpflichtet, der auf Sicht einer der besten deutschen Verteidiger überhaupt sein wird, sondern die Massen in Dortmund auch mitreißen und begeistern kann. Schlotterbeck kann die feine Klinge, ja, aber auch die Brechstange, sofern nötig. Und diese Qualitäten zeigt der Nationalspieler beim BVB von Sekunde Eins an.

Bewertung: 10/10

2. Niklas Süle

Erst drei Pflichtspiele von Beginn an hat Niklas Süle für den BVB absolviert. Das liegt weniger an schwachen Leistungen, als an einer Muskelverletzung, die Süle weite Teile der Vorbereitung und den Auftakt in die Saison kosteten. So langsam schüttelt der Neuzugang aus München (kam ablösefrei) seine Fitnessprobleme ab.

Wenn Süle spielt, ist er ein absoluter Gewinn für den BVB. Sowohl im Spiel mit, als auch gegen den Ball zeigt der 27-Jährige, warum man in der Bundesliga und im Nationalteam seit Jahren ganz hohe Stücke auf ihn hält. Süle macht den BVB schlichtweg besser – muss sich aktuell aber noch ein wenig hinter Schlotterbeck und dem formstarken Mats Hummels einsortieren. In den anstehenden englischen Wochen wird Süle aber vermehrt zum Einsatz kommen.

Bewertung: 8/10

3. Salih Özcan

Es ist noch früh in der Saison, gewiss, doch bis zu diesem Zeitpunkt kann Salih Özcan als einer der Steals schlechthin auf dem Transfermarkt bezeichnet werden. Für schlappe fünf Millionen Euro aus Köln gekommen, ist der türkische Nationalspieler schon jetzt auf dem Weg, sich beim BVB zu etablieren und zu zeigen, dass er mehr als ein Ergänzungsspieler sein kann.

Aufgrund der akuten Verletzungsprobleme im Dortmunder Kader ist Özcan derzeit zwar zwangsweise gesetzt, seine Leistungen würden ihm derzeit aber so oder so einen Platz von Beginn an bescheren. Özcan ist das Verbindungsstück zwischen Defensive und Offensive, dass dem BVB in den vergangenen Jahren gefehlt hat und einer der Gründe dafür, warum die schwarz-gelbe Defensive in diesem Jahr so stabil ist. Bemerkenswert ist nicht nur, dass Özcan mit 24 Jahren noch viel Luft nach oben hat, sondern auch die gesamte Vorbereitung verletzt verpasst hat!

Bewertung: 10/10

4. Alexander Meyer

In Alexander Meyer hat der BVB als Ersatz für Marwin Hitz eine glasklare Nummer Zwei verpflichtet. Der 31-Jährige kam ablösefrei von Jahn Regensburg und erfüllte sich mit seinem Wechsel nach Dortmund einen Lebenstraum. Die beidseitige Erwartungshaltung an das Arbeitsverhältnis war und ist angenehm überschaubar.

Dass Meyer gleich eine so große Rolle in Dortmund spielen würde, kam völlig überraschend. Der 31-Jährige musste zuletzt für den verletzten Gregor Kobel in die Bresche springen und tat dies mit Bravour. Meyer kam in den Genuss eines Revierderbys und Top-Spielen gegen RB Leipzig, Manchester City und zu seinem Bundesliga- sowie Champions League-Debüt. Im Tor der Borussia machte Meyer einen abgeklärten und souveränen Eindruck und beeindruckte vor allem durch sein Spiel mit dem Ball am Fuß. Eine tolle Nummer Zwei, die der BVB da verpflichtet hat.

Bewertung: 9/10

5. Karim Adeyemi

In Karim Adeyemi hat der BVB ein Versprechen für die Zukunft verpflichtet. Der 20-jährige deutsche Nationalspieler soll mittelfristig beim BVB zum Leistungsträger reifen und die Mannschaft auf ein neues Level heben. Seine Schnelligkeit und Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins haben der Borussia zuletzt deutlich gefehlt.

Wirklich einschlagen konnte Adeyemi, für den der BVB immerhin 30 Millionen Euro an RB Salzburg abgedrückt hat, in Dortmund noch nicht. Das liegt vor allem aber daran, dass der Youngster sich mit Verletzungsproblemen herumgeschlagen hat und erst fünf Pflichtspiele für seinen neuen Arbeitgeber absolvieren konnte. Im DFB-Pokal erzielte der Angreifer sein Debüttor in Schwarz und Gelb, hat aber definitiv noch Luft nach oben. Nach der Länderspielpause dürfte Adeyemi wieder bei 100 Prozent stehen und angreifen.

Bewertung: 7/10

6. Anthony Modeste

Als Notnagel für den an Hodenkrebs erkrankten Sebastien Haller verpflichtete der BVB Anthony Modeste. Der Franzose kam mit der Empfehlung von 20 Saisontoren vom 1. FC Köln, kostete die Borussia aber auch eine Stange Geld (rund zehn Millionen Euro Ablöse und Gehalt für ein Jahr Vertrag).

Ausgezahlt hat sich der Transfer bisher nicht. Modeste ist im Dortmunder Spiel Fremdkörper, nicht agil genug mit dem Ball und zu selten ins Spiel der Schwarz-Gelben eingebunden. Das liegt zwar mitunter auch daran, dass ihn seine Mitspieler nicht genug füttern; trotzdem hätte man sich beim BVB durchaus mehr von Modeste erwartet. Ein Tor in neun Spielen ist schlichtweg eine zu magere Bilanz. Den größten Mehrwert, den Modeste bisher für den BVB hat, ist seine Kopfballstärke bei (gegnerischen) Standards.

Bewertung: 3/10

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Borussia Dortmund BVB Champions League Donyell Malen Edin Terzic Erling Haaland Gregor Kobel Ilkay Gündogan Karim Adeyemi Kopenhagen Leipzig Manchester Manchester City Manuel Akanji Nico Schlotterbeck RB Leipzig Ruhr Nachrichten Sebastian Kehl Sergio Gómez Thorgan Hazard

Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen Manchester City

Im zweiten Champions-League-Gruppenspiel ist Borussia Dortmund gegen Manchester City gefordert. Am Mittwochabend könnte Edin Terzic diese Startelf aufbieten.

Nach der herben 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig geht es für Borussia Dortmund in der Champions League mit einem sehr schweren Auswärtsspiel weiter. Am Mittwochabend (Anpfiff 21 Uhr) sind die Schwarz-Gelben bei Manchester City zu Gast. Vor dem Duell mit dem englischen Meister hat sich die Personalsituation beim BVB etwas entspannt.

„Das Leipzig-Spiel hängt noch ein bisschen in den Klamotten“, erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl (via Ruhr Nachrichten) vor dem Abflug nach Manchester. Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Gruppenphase (3:0-Heimerfolg gegen Kopenhagen) warte mit Manchester City „der Favorit in der Gruppe, vielleicht auch in der Champions League“, ist sich der Ex-Profi über die Schwere der Aufgabe vollends bewusst. „Unsere Bilanz gegen Manchester ist aber nicht ganz so schlecht. Warum sollten wir nicht überraschen?“

Mit Ilkay Gündogan, Manuel Akanji, Sergio Gomez und Erling Haaland finden sich im Kader des englischen Meisters gleich vier Ex-BVB-Profis wieder. „Wir treffen ja auf mehrere alte Bekannte“, freute sich Kehl, der für den norwegischen Torjäger einige lobende Worte übrig hatte. „Erling ist in einer fantastischen Form und wir wissen natürlich um seine Stärken“, so der Sportdirektor. Manchester City habe allerdings auch noch ein paar andere Spieler, „die man nicht vernachlässigen darf“, betonte der 42-Jährige.

Der Mannschaft von Pep Guardiola dürfe man nicht viele Räume geben. „Und je nachdem, wie wir es taktisch angehen, werden wir versuchen, sie in den Griff zu bekommen“, erklärte Kehl. Gegen die geballte Offensivpower des englischen Meisters könnte Cheftrainer Edin Terzic sein System umstellen und in der Defensive auf eine Dreierkette setzen. „Und trotzdem müssen wir versuchen, im eigenen Ballbesitz immer wieder Akzente zu setzen und Umschaltmomente zu nutzen“, betonte der Sportdirekter.

Auf der PK vor dem Spiel ergänzte Trainer Edin Terzic: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir vielleicht nur 20 bis 30 Prozent Ballbesitz haben. Wie kann man ihnen dann in so einer Situation wehtun? Vor eineinhalb Jahren haben wir das eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass wir das können.“

Adeyemi, Hazard & Malen wieder an Bord

Mit Karim Adeyemi, Thorgan Hazard und Donyell Malen stehen gleich drei Offensivspieler wieder zur Verfügung. Offen ist allerdings, wie viel Einsatzzeit Terzic dem Trio geben kann. Während Hazard nur kurz pausieren musste, fielen seine beiden Mannschaftskollegen doch etwas länger aus.

Jamie Bynoe-Gittens (Schulterverletzung), Mo Dahoud (Schulter-OP), Sebastien Haller (Hodentumor), Mateu Morey (Meniskusverletzung) und Schlussmann Gregor Kobel (Muskelfaserriss) fallen weiterhin aus.

Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen Manchester City

TW: Alexander Meyer – Für den verletzten Kobel steht erneut der Neuzugang aus Regensburg zwischen den Pfosten.

IV: Niklas Süle – Stellt Terzic in der Defensive auf eine Dreierkette um, dürfte der Nationalspieler die rechte Seite übernehmen.

IV: Mats Hummels – Sollte der BVB-Coach an der Viererkette festhalten, muss der Weltmeister wohl wieder auf der Bank Platz nehmen.

IV: Nico Schlotterbeck – Unabhängig vom Spielsystem hat Schlotterbeck seinen Platz in der Defensive, trotz eines schwachen Auftritts gegen Leipzig, sicher.

RM: Marius Wolf – Für den Platz auf der rechten Außenbahn stehen Marius Wolf und Thomas Meunier zur Auswahl.

ZM: Jude Bellingham – Im zentralen Mittelfeld sind keine personellen Veränderungen zu erwarten. Bellingham steuerte im ersten Gruppenspiel einen Treffer bei.

ZM: Salih Özcan – Neben dem englischen Nationalspieler hat sich zuletzt Özcan festgespielt.

LM: Raphael Guerreiro – Der Portugiese könnte von seiner Rolle als Schienenspieler profitieren.

OM: Gio Reyna – Da Adeyemi und Malen noch keine Kandidaten für die Startelf sein dürften, könnte Reyna von Beginn an auflaufen. Julian Brandt heißt die Alternative.

OM: Marco Reus – Der Kapitän ist fest für die Offensive eingeplant.

MS: Anthony Modeste – Der Platz im Angriffszentrum ist für Modeste reserviert.

Borussia Dortmund gegen Manchester City: Voraussichtliches Spielsystem

Gegen Manchester City bietet sich durchaus ein Systemwechsel (vom 4-2-3-1 hin zu einem 3-4-2-1) an, um aus einer sehr kompakten Defensive heraus immer wieder Kontersituationen zu suchen.

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Borussia Dortmund Champions League Dazn Donyell Malen Dortmund England Karim Adeyemi Leipzig Manchester Manchester City Sebastian Kehl Thorgan Hazard

Champions League: Dortmund in Manchester wieder mit Malen, Hazard und Adeyemi

Borussia Dortmund kann im Champions-League-Spiel bei Manchester City am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) wieder auf die Offensivspieler Donyell Malen, Karim Adeyemi und Thorgan Hazard zurückgreifen. Alle drei traten am Dienstag die Reise nach England an. Malen (Muskelfaserriss) und Adeyemi (Fußverletzung) hatten je fünf Pflichtspiele verpasst, Hazard (Oberschenkelprobleme) fehlte beim 0:3 am Samstag in Leipzig.

Borussia Dortmund kann im Champions-League-Spiel bei Manchester City am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) wieder auf die Offensivspieler Donyell Malen, Karim Adeyemi und Thorgan Hazard zurückgreifen. Alle drei traten am Dienstag die Reise nach England an. Malen (Muskelfaserriss) und Adeyemi (Fußverletzung) hatten je fünf Pflichtspiele verpasst, Hazard (Oberschenkelprobleme) fehlte beim 0:3 am Samstag in Leipzig.

„Wir werden vor allem Umschaltmomente nutzen müssen, deshalb wird uns eine gewisse Schnelligkeit guttun“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl: „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der ein oder andere ein paar Tage raus war. Morgen haben wir noch mal ein Training, dann werden wir wissen, wer für welche Phase bereit ist.“

Auch Trainer Edin Terzic wollte sich nicht festlegen, wer aus dem Trio für einen Einsatz in der Startelf in Frage kommt. „Wir werden im Training am Mittwochabend und am Donnerstag schauen, wie sie sich bewegen, wie sie reagieren“, sagte er: „In den letzten Tagen haben sie immer Schmerzen gespürt. Aber es wird immer besser. Wir hoffen, dass sie dann vor dem Anpfiff den Daumen heben.“

Sicher war des Fehlen von Sébastien Haller nach seiner Hodenkrebserkrankung, von Stammtorhüter Gregor Kobel (Muskelfaserriss) sowie von Mateu Morey (Meniskus), des 2020 aus Manchester verpflichteten Jamie Bynoe-Gittens und von Mahmoud Dahoud (beide Schulterverletzung).

In Manchester kommt es für den BVB zum Wiedersehen mit den drei Ex-Dortmundern Ilkay Gündogan, Manuel Akanji und Erling Haaland. Die beiden Letztgenannten waren erst in diesem Sommer zum Team des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola gewechselt. Das Treffen mit Haaland sei „sicher ein spezielles Aufeinandertreffen“, sagte Kehl: „Aber es geht nicht nur um Erling. Manchester hat insgesamt eine sehr starke Mannschaft, ist Favorit in der Gruppe, möglicherweise der Favorit in der Champions League.“ Dem BVB hänge zudem „das Leipzig-Spiel noch in den Klamotten“, sagte Kehl mit Blick auf das 0:3 am Samstag: „Doch warum sollten wir da nicht überraschen?“

Informationen zum Spiel bei uefa.com

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Borussia Dortmund BVB Champions League Dazn Donyell Malen Dortmund Edin Terzic Erling Haaland Ilkay Gündogan Karim Adeyemi Manchester Manchester City Nico Schlotterbeck Sebastian Kehl Thorgan Hazard Urgewalt

Champions League: Schnelles Wiedersehen: Dortmunds Respekt vor „Dämon“ Haaland

Genau vier Monate nach seinem letzten Spiel für Borussia Dortmund trifft Erling Haaland erstmals auf den BVB. Und er könnte seinen Ex-Club in eine unangenehme Situation bringen.

Der Respekt vor der Urgewalt von Erling Haaland scheint bei Borussia Dortmund mindestens so groß wie die Freude auf das Wiedersehen mit dem Ex-Liebling.

„Das ist sicher ein spezielles Aufeinandertreffen“, sagte Sportchef Sebastian Kehl vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel bei Haalands neuem Club Manchester City (21.00 Uhr/DAZN) mit einem Lächeln: „Erling ist in fantastischer Form.“

Auch Trainer Edin Terzic freut sich auf das Wiedersehen. „Wir werden alles tun, ihn aufzuhalten“, sagte er über Haaland. Doch Terzic hat großen Respekt vor dem gesamten Team. Man brauche eine gute Leistung und einen „Sahnetag“ von Torhüter Alex Meyer, „denn ManCity ist in der Lage, gegen jeden Gegner vier, fünf Tore zu schießen“, sagte Terzic: „Sie sind durch Erling nochmal stärker geworden. Aber sie haben auch so eine unfassbare Qualität, holen in der Liga jedes Jahr 90 Punkte und schießen 100 Tore. Deshalb hat es uns nicht gewundert, wie herausragend Erling hier gestartet ist.“

Auch Kehl betonte: „Manchester hat insgesamt eine sehr starke Mannschaft, ist Favorit in der Gruppe, möglicherweise der Favorit in der Champions League.“ Dem BVB hänge zudem „das Leipzig-Spiel noch in den Klamotten“, sagte Kehl mit Blick auf das 0:3 am Samstag: „Doch warum sollten wir da nicht überraschen?“ Mut macht, dass die drei zuletzt verletzten Offensivspieler Donyell Malen, Karim Adeyemi und Thorgan Hazard alle mitflogen.

Schlotterbeck selbstbewusst

Optimismus stellt in Nico Schlotterbeck einer zur Schau, der letztes Jahr auch schon Gegner und nicht Mitspieler von Haaland war. „Wie man Erling Haaland stoppt, weiß ich“, sagte der Nationalverteidiger selbstbewusst bei Sport1: „Wir müssen den ganzen Verein stoppen, da ist Erling das kleinste Problem.“ Seine Zuversicht zieht Schlotterbeck aus dem 2:1 im Vorjahr mit Freiburg gegen den BVB, als er den 22-Jährigen komplett ausschaltete. „In dem Spiel habe ich gemerkt, wie gut ich sein kann“, sagte er dem „Kicker“.

Haaland selbst hat sich seit dem Wechsel nur selten explizit zum BVB geäußert. Die zweieinhalb Jahre mit 86 Toren und 109 direkten Torbeteiligungen in 89 Pflichtspielen seien eine „fantastische Zeit“ gewesen, sagte er einmal. Ein anderes Mal hatte er nur erklärt, dass das Level in Manchester höher sei, was dem Norweger prompt als Stichelei ausgelegt wurde. Die Auslosung kommentierte er bis heute gar nicht, noch nicht mal vor seinen 18,3 Millionen Followern bei Instagram.

Gündogan schwärmt von Haaland

„Er war sehr glücklich nach der Auslosung“, verriet aber sein Teamkapitän Ilkay Gündogan, von 2011 bis 2016 selbst in Diensten des BVB. Für Haaland, der exakt vier Monate vor dem Spiel zum letzten Mal im Dortmunder Trikot auflief, sei es noch spezieller als für ihn selbst. „Für mich liegt das einige Jahre zurück, ich bin schon mehr als sechs Jahre hier“, sagte Gündogan: „Für ihn wird es noch etwas außergewöhnlicher sein, weil er 95 Prozent der Mannschaft kennt.“

Doch der am Mittwoch verletzt fehlende BVB-Keeper Gregor Kobel ist sich sicher, „dass er sehr, sehr motiviert sein wird“. Wegen der schönen Zeit und dem etwas zähen Abgang. Vor allem aber, weil Haaland nicht zuletzt deshalb wechselte, um die Chancen auf seinen großen sportlichen Traum zu erhöhen. „Ich liebe die Champions League“, betonte er dieser Tage: „Jeder weiß das. Und sie zu gewinnen, ist ein großer Traum von mir.“

Furioser Haaland-Start

Die 25 Treffer, die Haaland in der Königsklasse schon erzielte, sind Rekord nach 20 Einsätzen. Und überhaupt war sein Start in Manchester sogar noch furioser als der aus dem Jahr 2020 in Dortmund. Zwölf Tore schoss er in den ersten acht Spielen. Vor zweieinhalb Jahren waren es elf gewesen. „Ich liebe diese neue Routine, in jeder Pressekonferenz über Erling und seine Tore zu sprechen“, sagte City-Coach Pep Guardiola, von 2013 bis 2016 Trainer des FC Bayern, der mit den Münchnern und Manchester sechs der letzten acht Spiele gegen den BVB gewann. „Und man hat das Gefühl, dass er immer mehr Tore schießen könnte.“ Deswegen und wegen der optischen Ähnlichkeit zur Figur Daemon Targaryen aus der Serie „Game of Thrones“ nennen ihn viele ihn England schon „Dämon“.

Doch für den BVB gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Haaland und Guardiola. Sondern auch mit Nationalspieler Ilkay Gündogan, der 2016 vom BVB nach Manchester gegangen war, und mit dem erst vor zwei Wochen gewechselten Manuel Akanji. Der erklärte in einem am Montag erschienenen Interview im „Blick“, man habe in Dortmund „Sachen über mich behauptet, die einfach nicht stimmten“. Zudem habe das Leistungsprinzip „nicht mehr gezählt“.

Für das Spiel am Mittwoch gab er zudem ein Motto aus, das den Respekt oder gar die Furcht des BVB vor Haaland gut auf den Punkt bringt: „Du spielst lieber mit Haaland als gegen Haaland.“

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Manchester City: Ederson – Joao Cancelo, Ruben Dias, Akanji, Sergio Gomez – Rodrigo – Gündogan, De Bruyne – Alvarez, Haaland, Grealish

Borussia Dortmund: Meyer – Süle, Hummels, Schlotterbeck – Wolf, Bellingham, Özcan, Guerreiro – Brandt, Reus – Modeste

Schiedsrichter: Orsato (Italien)

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Tempo, Taktik und Personal: Die Baustellen beim BVB

Nach der Pleite in Leipzig: Beim BVB haben sich einige Baustellen und Probleme gezeigt. Und allesamt führen auf die Verletzungsmisere zurück.

Beim BVB herrscht nach der deutlichen Pleite gegen RB Leipzig gedrückte Stimmung vor. Der mutlose und über weite Strecken ideenlose Auftritt bei den Sachsen wirkt wie ein Rückfall in alte Muster und passt so gar nicht zu der Mannschaft, die wir in dieser Saison bisher sehen durften.
In der Analyse der Niederlage in Leipzig offenbaren sich beim BVB einige Baustellen, die es in den kommenden Wochen zu beheben gibt

1. Personell drückt der Schuh

Wie schon in der Vorsaison hat der BVB bislang ungehöriges Verletzungspech. Mit Sebastien Haller, Mo Dahoud, Jamie-Bynoe Gittens, Karim Adeyemi, Donny Malen, Gregor Kobel, Thorgan Hazard und Mateu Morey fehlen Edin Terzic momentan gleich acht Spieler, die allesamt nicht gerade unwichtig sind. Und die meisten fallen sogar langfristig aus.

Der BVB befindet sich inmitten englischer Wochen und ist ligaweit die Mannschaft, die vor dem Spieltag die meisten Sprints absolviert hat. Die hohe Intensität und die fehlende Rotation machten sich in Leipzig bemerkbar. Insgesamt vier Kilometer weniger lief die Mannschaft von Edin Terzic bei der 3:0-Niederlage, gemessen am Saison-Durchschnitt, mit dem der BVB ligaweit auf Platz drei steht.

Dass die Borussia gegen Leipzig kaum in die Zweikämpfe fand und überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekam, dürfte auch an den fehlenden Reserven liegen. Spieler wie Marco Reus, Nico Schlotterbeck, Jude Bellingham, Julian Brandt oder Raphael Guerreiro kriegen derzeit überhaupt keine Pausen und gehen auf dem Zahnfleisch.

Entspannen wird sich die Personalsituation vor den anstehenden Partien gegen Manchester City und Schalke 04 kaum. Einzig Karim Adeyemi und Donyell Malen werden in der kommenden Woche zurückerwartet. Das Sturm-Duo könnte für den BVB aber sofort wichtig werden.

2. Kein Tempo, keine Durchschlagskraft

Denn Adeyemi und Malen bringen beide genau die Eigenschaften mit, die dem BVB derzeit fehlen: Tempo und Durchschlagskraft. Mal etwas gelungenes über die Außen, sei es durch einen Sprint oder ein gewonnenes Eins-gegen-Eins; das fehlt Dortmund derzeit komplett.

Einen wirklichen Vorwurf kann man der Mannschaft oder dem Trainerteam aber nicht machen. Mit Malen und Adeyemi, aber auch mit Bynoe-Gittens und Hazard fehlen der Borussia derzeit alle Spieler, die über diese Fähigkeiten verfügen. Mit Malen und Adeyemi kommen nun zumindest zwei Tempodribbler zurück, die die Last des offensiven Ballvortrag ein wenig von den Schultern Marco Reus‘ und Julian Brandts abnehmen können.

Mit Malen und Adeyemi wird der BVB in den kommenden Wochen wieder deutlich gefährlicher sein. Nachdem die Mannschaft von Edin Terzic gegen RB Leipzig nicht einen einzigen Schuss auf das Tor zustande brachte, ist das auch bitter nötig.

3. Taktisch und qualitativ limitiert: keine Variabilität beim BVB

Die dünne Personaldecke wirkt sich auf nahezu alle Bereiche beim BVB aus, auch auf die Taktik. Cheftrainer Edin Terzic stößt derzeit an seine Grenzen, wenn es um das Thema Variabilität und Unausrechenbarkeit geht. Ohne die Tempodribbler in der Mannschaft muss Terzic improvisieren und das Spiel vermehrt auf die Außenverteidiger ziehen.

Dort sind Raphael Guerreiro und Thomas Meunier aktuell zwangsweise gesetzt (Marius Wolf muss weiter vorne aushelfen). Das ist insofern problematisch, da ein Angriffsspiel über die Seite von Meunier kaum bundesligareif ist. Der Belgier hat seine Qualitäten in der Arbeit ohne Ball, muss aber zunehmend den Ballvortrag der Mannschaft aus dem Spielaufbau heraus dirigieren.

Und das liegt an der fehlenden Variabilität. Anthony Modeste ist im Spiel außerhalb der beiden Strafräume nicht existent, ein Spiel durch die Mitte derzeit kaum möglich. Verteidigende Mannschaften können daher in aller Seelenruhe die Guerreiro-Seite beim BVB zumachen und die Borussia dazu zwingen, den Ball früher oder später auf die Meunier-Seite zu bringen. Ohne offensive Tempodribbler und einen Stürmer, der abgesehen von Torabschlüssen nicht am Spiel teilnimmt, bleibt dem BVB auch keine wirkliche Wahl – und wird dadurch komplett ausrechenbar.

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„Verdiente Niederlage“: Große BVB-Ernüchterung nach 0:3 in Leipzig

Bei Borussia Dortmund herrschte nach dem 0:3 in Leipzig große Ernüchterung. Die BVB-Beteiligten um Trainer Edin Terzic, Nico Schlotterbeck, Salih Özcan, Alexander Meyer und Julian Brandt waren sich einig, dass die Niederlage gegen RB verdient war.

Der BVB hat beim Auswärtsspiel in Leipzig die zweite Saisonniederlage kassiert. Die Schwarzgelben enttäuschten gegen RB um Ex-Coach Marco Rose auf ganzer Linie und gingen verdient mit 0:3 als Verlierer vom Platz. Nach der Partie herrschte große Ernüchterung. Die Stimmen zu Spiel:

Trainer Edin Terzic: „Haben dem Leipziger Druck nicht standgehalten“

„Leipzig ist uns sehr aggressiv angelaufen. Wir wurden dann immer enger im Passspiel und haben viele Bälle verloren. Dann sieht man, wenn RB mit Leichtigkeit auf dem Platz steht, welche Qualität und welches Tempo sie haben. Wir haben es nicht geschafft, dem Druck standzuhalten, indem wir das Ganze auch mal überspielen. Mit dem Personal waren wir nicht so schnell unterwegs, dass wir häufig in die Tiefe gehen konnten. Aber mit Anthony Modeste hatten wir die Möglichkeit, das Pressing zu überspielen, das haben wir aber nicht für uns entdeckt. Wir haben versucht, umzustellen. Die Aggressivität und Hilfsbereitschaft aus den letzten Spielen haben wir nicht auf den Platz bekommen. Das werden wir ansprechen. Mittwoch wird keine leichte Aufgabe. Dann wollen wir eine bessere Leistung zeigen. Donny Malen und Karim Adeyemi haben ihr Pensum gesteigert und waren bei 80, 90 Prozent. Wir hoffen, dass sie schnellstmöglich zurückkommen. Ob es für Mittwoch reichen wird, werden wir sehen. Aber wir haben die Hoffnung, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird.“
(Zitiert via Ruhr Nachrichten)

Nico Schlotterbeck: „Müssen das Spiel abhaken“

„Wir waren zu unsauber. Leipzig war zu gut und hat verdient gewonnen. Es war nicht unser Tag. Die ersten fünf Minuten waren okay, dann war Leipzig besser. Wir kriegen das erste Tor durch einen Standard, laufen dann dem Rückstand hinterher. Willi Orban macht einen Schritt nach links, einen Schritt nach rechts. Ich bin nah dran, muss ihn dann besser blocken. Wir haben viele Bälle verloren, müssen das Spiel abhaken und weitermachen. Jetzt freue ich mich auf City und die ganze Woche. Die ist entscheidend für die Zukunft. Wir müssen die Leistung heute kritisch hinterfragen und dann nach Manchester reisen.“ (Zitiert via Ruhr Nachrichten)

Salih Özcan: „Es war nicht unser Tag“

„Wir haben schwer ins Spiel gefunden. Leipzig war gut, sie haben schnell über die Außen und viele tiefe Bälle gespielt. Sie hatten mehr Elan, waren giftiger. Wir wussten, dass Leipzig alles reinwirft. Wir haben in den Zweikämpfen nicht die nötigen Prozent rausgehauen. Dazu sorgt ein neuer Trainer immer für neue Impulse. Es war nicht unser Tag. Wir werden so schnell wie möglich das Spiel abhaken und das Bestmögliche rausholen.“ (Zitiert via Ruhr Nachrichten)

Alexander Meyer: „Eine verdiente Niederlage“

„Wir kommen gut ins Spiel – bis zum Tor. Dann hat Leipzig es sehr gut gemacht, wir nicht. Wir sind in einige Konter gelaufen, das war Leipzigs Spiel. Wir waren nicht so kompakt wie in den letzten Spielen, daran müssen wir arbeiten. Kurz vor der Halbzeit schießt Leipzig das 2:0, das spielt ihnen in die Karten. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir uns keine klaren Chancen herausgespielt, Leipzig konnte immer wieder kontern. Dann war es heute einfach zu wenig und am Ende steht eine verdiente Niederlage. Wir haben uns auf einige Sachen eingestellt, aber beim Trainerwechsel weißt du nie, wie sie spielen werden. Wir hatten mit dem Pressing Probleme. Den Kopfball beim ersten Gegentor sehe ich sehr spät. Ansonsten konnte ich mich kaum auszeichnen, musste aber trotzdem immer wach sein. Uns sind schon ein paar Spieler weggebrochen, aber wir haben viele Spieler im Kader und können auch mit diesen Spielern jeden Gegner schlagen. Das soll keine Ausrede sein. City hat eine ganz andere Qualität. Ich freue mich auf das Spiel, die Jungs auch.“ (Zitiert via Ruhr Nachrichten)

Julian Brandt: „Wenig Gutes auf unserer Seite“

„Es war ein schlechtes Spiel von uns, es hat fast gar nichts geklappt. Wir haben uns komplett auf das Spiel von Leipzig eingelassen. Es war wild. Viele Ballverluste. Wenig Gutes auf unserer Seite. Niederlagen sind besch…, aber es geht weiter. Wir haben eine hochspannende Woche vor uns.“ (Zitiert via bvb.de)

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als „Verdiente Niederlage“: Große BVB-Ernüchterung nach 0:3 in Leipzig veröffentlicht.

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„Haben uns richtig gut verstanden“: Terzic vor Wiedersehen mit Vorgänger Rose

Am Samstag trifft der BVB auf RB Leipzig und Ex-Trainer Marco Rose. Vor der Partie äußerte sich BVB-Coach Edin Terzic zum Wiedersehen mit seinem Vorgänger. Außerdem hat der BVB mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Malen, Adeyemi und Hazard sind fraglich.

Marco Rose ist neuer Trainer von RB Leipzig – und trifft in seinem ersten Spiel ausgerechnet auf Ex-Klub Borussia Dortmund. Dort steht seit dieser Saison Edin Terzic an der Seitenlinie, der nicht nur Roses Nachfolger ist, sondern auch dessen Vorgänger war. Auf der Pressekonferenz vor der Partie bezog Terzic zum besonderen Wiedersehen am Samstag Stellung.

„Marco und ich haben uns von Tag eins an richtig gut verstanden“, betonte Terzic (via WAZ), der während Roses Amtszeit als Technischer Direktor beim BVB tätig war. „Ursprünglich war der Plan, dass ich Marco als Co-Trainer assistiere. Wir waren sofort im Austausch über die Saisonvorbereitung. Er ist sehr eng, vertrauensvoll und häufig geblieben. Ich habe Marco in dieser Zeit nicht nur als herausragenden Trainer kennengelernt, sondern auch als tollen Typen.“

Der BVB hatte unter Terzic den DFB-Pokal gewonnen, sich aber zuvor bereits mit Rose auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Den ursprünglichen Plan, Terzic als Co-Trainer zu installieren, verwarfen die Schwarzgelben daraufhin. Den Erfolgstrainer so eng an die Mannschaft zu binden, hätte Roses Autorität geschwächt, so die Überlegung der Dortmunder Bosse.

Das Vorhaben, mit Rose langfristig in die Zukunft zu gehen, scheiterte trotzdem nach bereits einem Jahr. Nun ist es erneut der Ur-Borusse Terzic, der im Signal Iduna Park die sportliche Verantwortung übernommen hat. Mit Blick auf das unerwartet rasche Wiedersehen am Samstag versucht der 39-Jährige, die Gemüter zu beruhigen.

„Inwieweit es uns helfen wird, dass wir uns gut kennen, wird man am Samstag sehen“, erklärte Terzic, rief jedoch in Erinnerung: „Nicht wir beide stehen auf dem Platz. Es spielt ja nicht Marco Rose gegen Edin Terzic, sondern RB Leipzig gegen Borussia Dortmund.“

BVB weiter mit Verletzungssorgen

Von der besonderen Trainerkonstellation abgesehen muss der BVB schon früh in der Saison zahlreiche Verletzungen kompensieren. Neben Mo Dahoud, Jamie Bynoe-Gittens (beide Schulter-OP), Sebastien Haller (Tumorerkrankung) und Mateu Morey (Knie-OP), die alle langfristig ausfallen, steht auch Stammtorwart Gregor Kobel, der bereits in der Champions League mit einem Muskelfaserriss passen musste, nicht zur Verfügung.

Darüber hinaus ist der Einsatz von Donyell Malen, Karim Adeyemi und Thorgan Hazard fraglich. „Donyell Malen und Karim Adeyemi steigern jeden Tag ihr Pensum, sie absolvieren Teile des Trainings. Es geht bei ihnen darum, wie hoch das Risiko wäre, dass sie sich wieder schwerer verletzen“, schilderte Terzic den aktuellen Stand. „Ähnlich sieht es auch bei Thorgan Hazard aus. Das wird für Samstag eng werden.“

Trotz der vielen Ausfälle bleibt Terzic optimistisch: „Es ist wichtig, dass wir gut durch die englischen Wochen bis zur WM kommen. Die Mannschaft wirkt sehr fit, sehr spritzig. Ich bin zuversichtlich, dass wir weiter dominant Fußball spielen können.“

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Champions League: Borussia Dortmund ohne Bynoe-Gittens gegen Kopenhagen

Borussia Dortmund muss zum Auftakt der Champions League auf Jamie Bynoe-Gittens verzichten. Der 18 Jahre alte Jungprofi, der sich beim 1:0 seines Teams gegen Hoffenheim die Schulter ausgekugelt hatte, steht nicht im Kader für das erste Gruppenspiel am Dienstag (18.45 Uhr/Amazon Prime) gegen den FC Kopenhagen.

Borussia Dortmund muss zum Auftakt der Champions League auf Jamie Bynoe-Gittens verzichten. Der 18 Jahre alte Jungprofi, der sich beim 1:0 seines Teams gegen Hoffenheim die Schulter ausgekugelt hatte, steht nicht im Kader für das erste Gruppenspiel am Dienstag (18.45 Uhr/Amazon Prime) gegen den FC Kopenhagen.

Wie Trainer Edin Terzic mitteilte, ist noch nicht entschieden, ob die Verletzung konservativ behandelt werden kann oder ob Bynoe-Gittens operiert werden muss.

Darüber hinaus ist auch der Einsatz von Donyell Malen fraglich, der dem BVB wegen einer Muskelverletzung bereits seit drei Spielen fehlt. Zudem ließ Terzic offen, ob Nationalspieler Karim Adeyemi (Fußverletzung) in den Kader zurückkehrt. Dagegen steht Raphael Guerreiro wieder zur Verfügung. Der Außenverteidiger hatte gegen Hoffenheim erkrankt gefehlt.

„Gegen den FC Kopenhagen sind wir der Favorit“

Neuzugang Salih Özcan sieht Borussia Dortmund beim Start in die Champions League unter Zugzwang. „Gegen den FC Kopenhagen sind wir der Favorit und sollten zwei Siege einfahren“, sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler den „Ruhr Nachrichten“ vor dem Heim-Duell mit dem dänischen Meister. Mit einem Erfolg könnte der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga Mut für die danach anstehenden kniffligen Auswärtsspiele bei Manchester City und beim FC Sevilla schöpfen.

Favorit auf den Gruppensieg ist nach Einschätzung des ehemaligen Kölners der englische Meister um die ehemaligen Dortmunder Ilkay Gündogan, Manuel Akanji und Erling Haaland. Besonders groß aber ist bei Özcan die Vorfreude auf die Duelle mit Sevilla. „Eine eklige Truppe, der wollen wir mal zeigen, dass wir auch eklig spielen können“, kommentierte der türkische Nationalspieler.

Obwohl der FC Kopenhagen in der Gruppe G mit den weiteren BVB-Gegnern Manchester City und FC Sevilla als Außenseiter gilt, geht Terzic mit großem Respekt in die Partie gegen den dänischen Meister: „Sie haben einen sehr guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielern. Sie sind laufstark und sehr aggressiv. Das wird für uns eine spannende Aufgabe.“

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Kobel – Meunier, Hummels, Schlotterbeck, Guerreiro – Bellingham, Özcan – Brandt, Reus, Hazard – Modeste

FC Kopenhagen: Ryan – Diks, Khocholava, Vavro, Kristiansen – Zeca, Falk – Haraldsson, Claesson, Daramy – Cornelius

Schiedsrichter: François Letexier (Frankreich)

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Bundesliga: BVB-Training: Malen und Adeyemi fehlen, Hoffnung für Dahoud

Borussia Dortmund muss im Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC wohl erneut auf Donyell Malen verzichten. Der niederländische Angreifer, der schon beim 2:3 gegen Bremen nicht zur Verfügung gestanden hatte, fehlte aufgrund anhaltender muskulärer Probleme auch am Dienstag beim Training des Fußball-Bundesligisten. Ebenfalls nicht dabei war Nationalspieler Karim Adeyemi. Der Neuzugang aus Salzburg sollte eigentlich schon gegen Bremen sein Comeback feiern, kann aber wegen einer Fußverletzung noch immer nicht voll belastet werden.

Borussia Dortmund muss im Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC wohl erneut auf Donyell Malen verzichten. Der niederländische Angreifer, der schon beim 2:3 gegen Bremen nicht zur Verfügung gestanden hatte, fehlte aufgrund anhaltender muskulärer Probleme auch am Dienstag beim Training des Fußball-Bundesligisten. Ebenfalls nicht dabei war Nationalspieler Karim Adeyemi. Der Neuzugang aus Salzburg sollte eigentlich schon gegen Bremen sein Comeback feiern, kann aber wegen einer Fußverletzung noch immer nicht voll belastet werden.

Bei Mahmoud Dahoud stehen die Chancen auf einen Einsatz in Berlin etwas besser. Der Mittelfeldspieler, der am Samstag mit einer Schulterblessur in der Halbzeit ausgewechselt werden musste, trainierte individuell. Sollte Dahoud ausfallen, könnte der vom 1. FC Köln verpflichtete Salih Özcan erstmals in die Startelf rücken.

BVB-Tweet vom Training BVB-Kader

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