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BMWi Dresden Fokus Integration Kanada Martin Dulig Sachsen Sonntag SPD Wasserstoffwirtschaft

Regierung: Wirtschaftsminister Dulig reist nach Kanada

Um Unternehmen und Projekte der Wasserstoffwirtschaft und des Bergbausektors zu besuchen, ist Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Sonntag nach Kanada gereist. Ein Fokus des deutsch-kanadischen Austauschs solle auf Rohstoffen wie Lithium liegen, die in Sachsen einen Schwerpunkt in der neuen Rohstoffstrategie bildeten, erklärte das Wirtschaftsministerium in Dresden. Zudem wolle sich der stellvertretende Ministerpräsident auf seiner Reise, die bis zum 1. Oktober andauern soll, zur Integration ausländischer Fachkräfte informieren.

Um Unternehmen und Projekte der Wasserstoffwirtschaft und des Bergbausektors zu besuchen, ist Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Sonntag nach Kanada gereist. Ein Fokus des deutsch-kanadischen Austauschs solle auf Rohstoffen wie Lithium liegen, die in Sachsen einen Schwerpunkt in der neuen Rohstoffstrategie bildeten, erklärte das Wirtschaftsministerium in Dresden. Zudem wolle sich der stellvertretende Ministerpräsident auf seiner Reise, die bis zum 1. Oktober andauern soll, zur Integration ausländischer Fachkräfte informieren.

Teil der 20-köpfigen Delegation, die den Politiker auf seine Reise unter anderem nach Montréal und Vancouver begleiten soll, seien Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen und der Wissenschaft. „Kanada ist ein Land mit vielen natürlichen Ressourcen und zugleich ein verlässlicher Partner, der auf dem Boden der Demokratie steht“, sagte Dulig vor Antritt seiner Reise. Wasserstoff spiele eine Schlüsselrolle für den Klimaschutz und sei ein Motor für Innovation und internationale Zusammenarbeit. „Der Freistaat hat jetzt die Gelegenheit, beim neuen Industriezweig Wasserstoffwirtschaft ganz vorn dabei zu sein. Diese große Chance werden wir nutzen.“

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Deutschland DFB England Fokus Frankreich Magdeburg Sheffield

DFB-Junioren: U21 stimmt sich auf England ein: „Sind auch eine Topnation“

Nach einem Reisetag geht der Fokus der deutschen U21-Nationalmannschaft auf den nächsten Härtetest gegen England. „Ich glaube, dass wir es gegen England besser machen werden“, sagte der Dortmunder Youssoufa Moukoko vor der Aufgabe am Dienstag (20.45 Uhr/ProSiebenMaxx) in Sheffield.

Nach einem Reisetag geht der Fokus der deutschen U21-Nationalmannschaft auf den nächsten Härtetest gegen England. „Ich glaube, dass wir es gegen England besser machen werden“, sagte der Dortmunder Youssoufa Moukoko vor der Aufgabe am Dienstag (20.45 Uhr/ProSiebenMaxx) in Sheffield.

Die deutsche Auswahl hatte zum Start in die EM-Saison in Magdeburg gegen Frankreich mit 0:1 verloren. Am Samstag stand die Reise nach England an.

Auf dem Weg zur EM-Endrunde vom 9. Juni bis 2. Juli 2023 in Rumänien und Georgien will Trainer Antonio Di Salvo sehen, wie weit sein Team für diese Aufgabe ist. Deutschland geht dann als Titelverteidiger an den Start.

„Jetzt wissen wir, wo wir stehen“, sagte der Schalker Tom Krauß nach dem Frankreich-Spiel. „Wir können gegen so eine Topnation mithalten und können auch in Führung gehen. Das ist für uns wichtig, dass wir nicht sagen, wir sind das kleine Deutschland, sondern wir sind auch eine Topnation.“ Das gilt es auch gegen die Briten zu beweisen.

Anstelle des verletzten Mainzers Jonathan Burkardt führte der Hoffenheimer Angelo Stiller die Mannschaft gegen Frankreich als Kapitän an. „So was ist geil“, sagte der Mittelfeldakteur zum Kräftemessen mit den Franzosen. „Man will ja Druck haben und zeigen, das wir zocken können und mutig sind.“ England wird da der nächste wichtige Prüfstein.

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Bundestrainer DFB England Fokus Fußball-Nation Hansi Flick Katar Krise Leipzig Nations League Oliver Bierhoff RTL Ungarn Wembley

0:1 gegen Ungarn: Flick im Ich-Modus gegen WM-Zweifel

Diese Situation kennt Hansi Flick als Chefcoach nicht. Der einstige Alles-Gewinner muss nach dem 0:1 gegen Ungarn eine Krisenstimmung abwenden. In England soll die Trendwende schnell gelingen.

Nach seiner frustrierenden Premieren-Niederlage schaltete Hansi Flick in den Ich-Modus. Der Bundestrainer als Egoist? Nein. Ganz im Gegenteil.

Bei allem Ärger über das 0:1 gegen Ungarn als radikalem WM-Stimmungsdämpfer lenkte Flick, der im Erfolgsfall immer im „Wir“ von sich und seinem Team spricht, den Fokus auf sein Fehlverhalten. „Ich will keine Ausreden suchen“, sagte der 57-Jährige. Und: „Ich bin natürlich schon enttäuscht, absolut, weil man nie gerne verliert.“ Die Aufstellung habe nicht funktioniert. „Deswegen muss ich einen Teil des Ganzen auf meine Kappe nehmen.“

Das verbale Schutzschild, das Flick aufbaute, erfüllte einen Zweck. Der plötzliche Negativ-Fokus soll sich bloß nicht auf die Mannschaft richten. Das letzte Spiel vor der Bekanntgabe seines WM-Personals gegen A-Liga-Absteiger England am Montag (20.45 Uhr/RTL) in Wembley hat für die Nations League keine Relevanz mehr. Aber für Flick ist es jetzt das maximal wichtige Barometer für die Gefühlslage der Fußball-Nation nur 49 Tage vor dem Abflug an den Arabischen Golf.

Blutleerer Auftritt gegen Ungarn

Flick spürte nach dem verpassten Gruppensieg in der Nations League genau, wie schnell sich die Fußball-Großwetterlage um die Nationalmannschaft drehen kann. Acht Siege in Serie, 13 Spiele ungeschlagen. Die Statistiken seines als Verheißung registrierten ersten Jahres als DFB-Chefcoach sind plötzlich nichts mehr wert.

Jetzt heißt die Bilanz: Nur ein Sieg aus den vergangenen sechs Spielen und ein blutleerer Auftritt gegen beherzte Ungarn, die nicht einmal für Katar qualifiziert sind. Oliver Bierhoffs Vorgabe: „Zurück in die Weltspitze“ darf nicht in der Sackgasse enden.

Zwei Monate vor dem WM-Anpfiff mit dem Ungarn-ähnlich kniffligen Auftaktgegner Japan sieht sich Flick massiven Zweifeln ausgesetzt. Erstmals muss sich der einstige Sieben-Titel-Trainer des FC Bayern München als Chefcoach mit einem Negativtrend auseinandersetzen. Eine Niederlage in England – und das Wort Krise wird fallen.

Bierhoff hält an WM-Ziel fest

Der fünfte WM-Titel kurz vor Weihnachten erscheint jetzt schon als großspuriges Ziel. Auch wenn Bierhoff trotzig an den Ambitionen festhält. „Das Ziel bleibt. Na klar, wird man nach diesem Spiel sagen, wie kann man das sagen. Aber wir fangen auch bei dem Turnier bei Null an“, sagte der DFB-Direktor für die Nationalmannschaften.

Doch auch Bierhoff hat das WM-Debakel von Russland vor vier Jahren nicht vergessen. Seine Turnierwarnung: „Wir haben es 2018 gesehen, sobald du dir eine Schwäche erlaubst bei einem Turnier, läufst du hinterher. Dann kommt die Psyche mit rein, dann wird es schwer. Insofern müssen wir gewappnet sein“, mahnte der 54-Jährige.

Aus dem Hotel-Koloss im Herzen von Leipzig konnte Flick am Samstag noch einmal hinabschauen bis hinaus zur Arena, wo am Vorabend ziemlich viel ziemlich schief gelaufen war. „Die erste Halbzeit war mit Sicherheit die schlechteste in den 14 Länderspielen. Wenig Mut, wenig Vertrauen, wenig Dynamik, wenig Intensität – viele Fehler“, zählte der Bundestrainer rügend auf.

Flick kann bei der Aufarbeitung zumindest auf selbstkritische Spieler zählen. „Wir haben definitiv sehr viel zu tun. Wir müssen mehr machen“, sagte der nach seiner zweiten Gelben Karte im Wettbewerb in England gesperrte Antonio Rüdiger. Ilkay Gündogan beschrieb es ähnlich: „Insgesamt sehr langsam, sehr behäbig, kaum flexibel und viele 50:50-Duelle einfach abgegeben.“ Und Thomas Müller räumte ein: „Wir stehen relativ argumentlos da.“

Umbau vor Wembley-Spiel

Statt am Montag in Wembley gegen England als Tabellenführer um den angepeilten Gruppensieg in der Nations League zu spielen, muss der Bundestrainer seinen Spielern wie den enttäuschten Fans im Land erklären, wie es beim Turnier in Katar wieder besser laufen kann. „Die Niederlage ist vielleicht zur rechten Zeit gekommen, das ist mir lieber, als wenn es bei der WM ist“, sagte Flick. „Die Niederlage wirft uns nicht um“, sagte er trotzig.

Alles wird der Bundestrainer nicht über den Haufen werfen. In England wird er aber zumindest partiell umbauen müssen. Für den gesperrten Rüdiger dürfte Nico Schlotterbeck in die Abwehrkette rücken. Jonas Hofmann wird nach dem Taktikfehler-Eingeständnis von Flick nicht mehr als rechter Außenverteidiger auflaufen.

Auf der linken Außenbahn sollte Robin Gosens nach einem Jahr wieder eine Bewährungschance für den Neu-Leipziger David Raum erhalten, der weit entfernt ist von Flicks WM-Level. Jamal Musiala, in London aufgewachsen und ein großer Wembley-Fan, ist der Hoffnungsträger für offensive Leichtigkeit und zwar für mehr als 20 Joker-Minuten wie gegen Ungarn. „Jamal ist ein toller Fußballer“, sagte Flick über den Bayern-Teenager. Er habe „das gewisse Etwas“. Das braucht er jetzt.

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Bayern Coronavirus Fokus Kinder München Mundhygiene Pandemie Zahngesundheit

Mundhygiene: Oh weh Pandemie: Kinder seltener bei Zahnvorsorge

Bonbons, Softdrinks, Kuchen: Was lecker ist, kann den Zähnen schaden. Wie ein Zahn richtig sauber wird, haben Zahnärzte in den Zeiten vor Corona oft in Kitas und Schulen gezeigt. Doch seit der Pandemie ist die Mundhygiene aus dem Fokus geraten – mit teils fatalen Folgen.

Die Gesundheit der Zähne von Bayerns Kindern und Jugendlichen hat in der Corona-Pandemie nach Einschätzung von Zahnärzten zweifellos gelitten. „Um weiteren Schaden zu vermeiden, ist es dringend geboten, vor Ort in Präsenz wieder zu beginnen“, appellierte die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit Bayern (LAGZ) mit Sitz in München. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir nicht einfach da anfangen können, wo wir vor über zwei Jahren aufgehört haben.“ Die Gruppen- und Individualprophylaxe stehe vor gewaltigen Aufgaben.

Laut LAGZ haben Wissenschaftler erste Hinweise darauf, dass die Häufigkeit von Milchzahnkaries in der Pandemie zugenommen hat. „Kinder konnten in der Pandemie nicht lernen, wie man Zähne putzt, es sei denn, die Erziehungsberechtigten haben zwischen der Homeoffice-Tätigkeit ihren Kindern das nötige Putzverhalten beigebracht“, sagte die LAGZ-Vorsitzende Brigitte Hermann.

Im Schuljahr 2018/2019 hätten die Schulen der LAGZ noch mehr als 122.500 Grundschülerinnen und Grundschüler in Bayern gemeldet, die per Stempelkarten (Aktion Löwenzahn) ihre Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt belegten. Im Schuljahr 2020/21 seien es nur noch rund 93.500 gewesen. In den Kindertagesstätten (Aktion Seelöwe) sank im selben Zeitraum die Zahl von rund 76.000 Stempelkarten auf 58.750. Weniger Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt, keine Präventionsarbeit in den Einrichtungen – laut LAGZ ist das ein erhebliches Risiko für die Zahngesundheit.

„Schulschließungen, Homeschooling und Ausgangsverbote führten zum kompletten Verlust jeglicher Gruppendynamik“, so das Fazit des Vereins, bei dem sich gesetzliche Krankenkassen, zahnärztliche Institutionen und ehrenamtliche Zahnärzte um die Prophylaxe in Kitas und Schulen kümmern.

„Zahnarztbesuche wurden vermieden und nur schmerzbedingt durchgeführt.“ Präventiv habe weder in Gruppen noch individuell unterstützt werden können. „Eigenverantwortliches Gesundheitsverhalten war nur eingeschränkt zu beobachten.“

Nach Erkenntnis des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung beeinflusste der Lockdown vor allem das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen negativ – viele aßen mehr Süßes und kohlenhydratreiche Lebensmittel und tranken mehr zucker- und säurehaltige Getränke (Softdrinks). Abhängig vom sozialen Status sei die Mundhygiene vernachlässigt worden, Karies und Zahnfleischentzündung die Folgen.

Zur Aufklärung übers Zähneputzen und zahngesunde Ernährung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit wieder Zahnärzte in Schulen und Kitas schicken. Pandemiebedingt war zudem das gemeinsame Zähneputzen etwa in Kitagruppen nach Angaben der Bayerischen Landeszahnärztekammer vielfach entfallen. „Die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe trägt entscheidend dazu bei, dass sehr viele Kinder in Deutschland kariesfrei sind.“

Infos der Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit Infos zum Kinderfest der Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit zum Tag der Zahngesundheit

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Bayern Coronavirus Fokus Kinder München Mundhygiene Pandemie Zahngesundheit

Mundhygiene: Oh weh Pandemie: Kinder seltener bei Zahnvorsorge

Bonbons, Softdrinks, Kuchen: Was lecker ist, kann den Zähnen schaden. Wie ein Zahn richtig sauber wird, haben Zahnärzte in den Zeiten vor Corona oft in Kitas und Schulen gezeigt. Doch seit der Pandemie ist die Mundhygiene aus dem Fokus geraten – mit teils fatalen Folgen.

Die Gesundheit der Zähne von Bayerns Kindern und Jugendlichen hat in der Corona-Pandemie nach Einschätzung von Zahnärzten zweifellos gelitten. „Um weiteren Schaden zu vermeiden, ist es dringend geboten, vor Ort in Präsenz wieder zu beginnen“, appellierte die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit Bayern (LAGZ) mit Sitz in München. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir nicht einfach da anfangen können, wo wir vor über zwei Jahren aufgehört haben.“ Die Gruppen- und Individualprophylaxe stehe vor gewaltigen Aufgaben.

Laut LAGZ haben Wissenschaftler erste Hinweise darauf, dass die Häufigkeit von Milchzahnkaries in der Pandemie zugenommen hat. „Kinder konnten in der Pandemie nicht lernen, wie man Zähne putzt, es sei denn, die Erziehungsberechtigten haben zwischen der Homeoffice-Tätigkeit ihren Kindern das nötige Putzverhalten beigebracht“, sagte die LAGZ-Vorsitzende Brigitte Hermann.

Im Schuljahr 2018/2019 hätten die Schulen der LAGZ noch mehr als 122.500 Grundschülerinnen und Grundschüler in Bayern gemeldet, die per Stempelkarten (Aktion Löwenzahn) ihre Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt belegten. Im Schuljahr 2020/21 seien es nur noch rund 93.500 gewesen. In den Kindertagesstätten (Aktion Seelöwe) sank im selben Zeitraum die Zahl von rund 76.000 Stempelkarten auf 58.750. Weniger Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt, keine Präventionsarbeit in den Einrichtungen – laut LAGZ ist das ein erhebliches Risiko für die Zahngesundheit.

„Schulschließungen, Homeschooling und Ausgangsverbote führten zum kompletten Verlust jeglicher Gruppendynamik“, so das Fazit des Vereins, bei dem sich gesetzliche Krankenkassen, zahnärztliche Institutionen und ehrenamtliche Zahnärzte um die Prophylaxe in Kitas und Schulen kümmern.

„Zahnarztbesuche wurden vermieden und nur schmerzbedingt durchgeführt.“ Präventiv habe weder in Gruppen noch individuell unterstützt werden können. „Eigenverantwortliches Gesundheitsverhalten war nur eingeschränkt zu beobachten.“

Nach Erkenntnis des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung beeinflusste der Lockdown vor allem das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen negativ – viele aßen mehr Süßes und kohlenhydratreiche Lebensmittel und tranken mehr zucker- und säurehaltige Getränke (Softdrinks). Abhängig vom sozialen Status sei die Mundhygiene vernachlässigt worden, Karies und Zahnfleischentzündung die Folgen.

Zur Aufklärung übers Zähneputzen und zahngesunde Ernährung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit wieder Zahnärzte in Schulen und Kitas schicken. Pandemiebedingt war zudem das gemeinsame Zähneputzen etwa in Kitagruppen nach Angaben der Bayerischen Landeszahnärztekammer vielfach entfallen. „Die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe trägt entscheidend dazu bei, dass sehr viele Kinder in Deutschland kariesfrei sind.“

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António Guterres China Fokus Generaldebatte Generalversammlung der Vereinten Nationen Joe Biden Klima Konflikt Krise New York Olaf Scholz Russland Sergej Lawrow Ukraine UN UN-Gremium UN-Sicherheitsrat US-Präsident USA Wladimir Putin

Krieg in der Ukraine: UN-Versammlung: Wenig Bewegung im Schatten der Ukraine

Die Generaldebatte bei den Vereinten Nationen ist noch nicht vorbei – doch Fortschritte sind angesichts der „kolossalen globalen Dysfunktion“ rar.

Die Welt ist voller Krisen, doch bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung hat der Fokus auf den Ukraine-Krieg bislang mögliche Fortschritte gebremst. UN-Generalsekretär António Guterres nannte das eine „kolossale globale Dysfunktion“. Ein Zwischenstand.

Ukraine-Krieg

Einen weiteren diplomatischen Tiefpunkt erreicht der Ukraine-Konflikt am Donnerstag im UN-Sicherheitsrat, als Russlands Außenminister Sergej Lawrow im mächtigsten UN-Gremium nur für seinen Redebeitrag erschien und keinen Dialog zuließ. Es dürfte auch kein Zufall gewesen sein, dass Kremlchef Wladimir Putin die jüngste Eskalation mit Teilmobilmachung, nuklearer Drohung und möglichen Annexionen ukrainischer Gebiet gerade während des weltweit größten diplomatischsten Treffens ankündigte. In New York verurteilten ihn vor allem westliche Staats- und Regierungschefs, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechnete in einer starken Rede mit Putin ab. Die Zeichen stehen auf Konfrontation.

Ernährungskrise

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Klimakrise, steigende Energiepreise sowie Konflikte, vor allem der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, haben globale Versorgungsketten unterbrochen und die weltweiten Lebensmittelpreise drastisch ansteigen lassen. Der Ukraine-Krieg und blockierte Lieferungen von Millionen Tonnen Getreide erhöhen das Risiko von Hungersnöten am Horn von Afrika weiter.

Vor allem in Somalia sind den Vereinten Nationen zufolge wegen einer beispiellosen Dürre Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Die Ernährungskrise auf der Welt beschäftigte auch die UN. Die Amerikaner machten hier einen größeren Vorstoß: US-Präsident Joe Biden versprach bei seiner UN-Rede weitere Hilfen im Umfang von mehr als 2,9 Milliarden US-Dollar (rund 2,9 Milliarden Euro), um die Ernährungskrise auf der Welt abzumildern.

Scholz‚ UN-Einstand

Bei der ersten Rede eines deutschen Bundeskanzlers vor der UN-Vollversammlung seit 15 Jahren warf Olaf Scholz Russland „blanken Imperialismus“ vor. Putin „kann diesen Krieg nicht gewinnen“, sagte Scholz bei seiner Rede am Dienstagabend (Ortszeit). Die Ankündigungen aus Moskau verurteilte er. Und weil es seine erste Reise nach New York war, machte der Kanzler zwischendurch auch noch etwas Platz für eine Stadttour mit Schriftsteller Daniel Kehlmann.

Reform des Sicherheitsrats

Das Thema der Ausweitung des UN-Sicherheitsrats nahm spätestens seit der Biden-Rede am Mittwoch an Fahrt auf. Vor den UN-Mitgliedsstaaten rief er zur Reform des Gremiums auf: Er unterstütze die Erhöhung der Zahl der ständigen und nichtständigen Vertreter des Rates. Länder aus Afrika, Lateinamerika und der Karibik müssten ständige Sitze haben, forderte Biden.

In dem Gremium haben die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien Vetorecht und können damit alle Handlungen blockieren. Vor allem Russland und China werden als Gegner einer Reform gesehen. Deutschland spricht sich seit Jahren dafür aus und hofft auf mehr Einfluss.

Klima

Das Thema Klima müsse eigentlich jede diplomatische Agenda dominieren, sagte UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Rede. Doch in New York spielte die Krise nur eine Nischenrolle. Ein entsprechendes Treffen des UN-Chefs sagte Kanzler Scholz zugunsten einer anderen Veranstaltung ab.

Iran

Obwohl alle Länder des Atomabkommens mit dem Iran in New York vertreten waren, gab es keine bekannten hochrangigen Treffen, um die stockenden Verhandlungen voranzubringen. Das internationale Atomabkommen mit dem Iran von 2015, mit dem das Land an der Entwicklung einer Atombombe gehindert werden sollte, liegt seit dem Austritt der USA 2018 auf Eis. Ziel der laufenden Gespräche des Iran mit Deutschland, den USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien ist, US-Sanktionen gegen den Iran aufzuheben und Teherans Atomprogramm wieder einzuschränken.

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Bayer 04 Leverkusen Champions League Donezk England FC Arsenal FC Everton FC Shakhtar Donetsk Fokus Glasgow Premier League RB Leipzig Schottland Ukraine

Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer

Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer beim Nations-League-Duell zwischen Schottland und der Ukraine.

Scouts von über zehn Premier-League-Klubs waren am Mittwoch in Glasgow, um die Nations-League-Partie zwischen Schottland und der Ukraine zu beobachten (3:0). Flügelstürmer Mykhaylo Mudryk von Shakhtar Donetsk stand nach 90min-Infos dabei im Fokus der Späher.

Der 21-jährige Mudryk war bereits im Sommer in den Blickpunkt von Transfer-Gerüchten geraten. Neben einigen Klubs aus der Premier League war vor allem Bayer Leverkusen stark an ihm interessiert. Seine Leistungen in der Champions League gegen RB Leipzig und Celtic haben das Interesse an ihm noch verstärkt.

Mehrere Premier-League-Klubs haben ihr Interesse an Mudryk bekundet – Everton scheiterte (ähnlich wie Bayer 04) im Sommer mit einem 30-Millionen-Euro-Angebot – und nun haben Quellen gegenüber 90min bestätigt, dass zahlreiche Scouts entsandt wurden, um den Ukrainer am Mittwoch gegen Schottland in Aktion zu sehen. Mudryk selbst erklärte zuletzt, dass es sein Traum wäre, in Englands Elite-Liga zu spielen. Vor allem beim FC Arsenal würde er schwach werden.

Arsenal und Chelsea an Mudryk interessiert?

Innenverteidiger Mykola Matvienko, ebenfalls von Shakhtar, und Dynamo Kyivs Flügelspieler Viktor Tsygankov wurden ebenfalls genau beobachtet, aber es wird angenommen, dass die große Mehrheit der Interessenten vor Ort war, um sich Mudryk anzuschauen. Tatsächlich waren Scouts von Arsenal und Chelsea nur deshalb im Hampden Park, um Mudryk näher zu beobachten.

Mitglieder der Personalabteilungen von Brentford, Brighton, Everton, Leeds, Newcastle, West Ham und den Wolves waren am Mittwoch anwesend, während eine Reihe nicht genannter Klubs ebenfalls auf der Tribüne vertreten waren.

Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Klubs ein Auge auf Mudryk geworfen haben, aber auch Matvienko, der seit langem in der Premier League gehandelt wird, und der 24-jährige Tsygankov stehen auf dem Radar einiger Vereine aus Englands höchster Spielklasse.

Mudryk spielte 84 Minuten lang, konnte aber bei der 0:3-Auswärtsniederlage für sein Land nicht den Unterschied ausmachen.

Matvienko spielte die vollen 90 Minuten, während Tsygankov, dessen Vertrag 2023 ausläuft, etwa 20 Minuten vor Schluss eingewechselt wurde.

Alles zur Premier League bei 90min

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer veröffentlicht.

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Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer

Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer beim Nations-League-Duell zwischen Schottland und der Ukraine.

Scouts von über zehn Premier-League-Klubs waren am Mittwoch in Glasgow, um die Nations-League-Partie zwischen Schottland und der Ukraine zu beobachten (3:0). Flügelstürmer Mykhaylo Mudryk von Shakhtar Donetsk stand nach 90min-Infos dabei im Fokus der Späher.

Der 21-jährige Mudryk war bereits im Sommer in den Blickpunkt von Transfer-Gerüchten geraten. Neben einigen Klubs aus der Premier League war vor allem Bayer Leverkusen stark an ihm interessiert. Seine Leistungen in der Champions League gegen RB Leipzig und Celtic haben das Interesse an ihm noch verstärkt.

Mehrere Premier-League-Klubs haben ihr Interesse an Mudryk bekundet – Everton scheiterte (ähnlich wie Bayer 04) im Sommer mit einem 30-Millionen-Euro-Angebot – und nun haben Quellen gegenüber 90min bestätigt, dass zahlreiche Scouts entsandt wurden, um den Ukrainer am Mittwoch gegen Schottland in Aktion zu sehen. Mudryk selbst erklärte zuletzt, dass es sein Traum wäre, in Englands Elite-Liga zu spielen. Vor allem beim FC Arsenal würde er schwach werden.

Arsenal und Chelsea an Mudryk interessiert?

Innenverteidiger Mykola Matvienko, ebenfalls von Shakhtar, und Dynamo Kyivs Flügelspieler Viktor Tsygankov wurden ebenfalls genau beobachtet, aber es wird angenommen, dass die große Mehrheit der Interessenten vor Ort war, um sich Mudryk anzuschauen. Tatsächlich waren Scouts von Arsenal und Chelsea nur deshalb im Hampden Park, um Mudryk näher zu beobachten.

Mitglieder der Personalabteilungen von Brentford, Brighton, Everton, Leeds, Newcastle, West Ham und den Wolves waren am Mittwoch anwesend, während eine Reihe nicht genannter Klubs ebenfalls auf der Tribüne vertreten waren.

Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Klubs ein Auge auf Mudryk geworfen haben, aber auch Matvienko, der seit langem in der Premier League gehandelt wird, und der 24-jährige Tsygankov stehen auf dem Radar einiger Vereine aus Englands höchster Spielklasse.

Mudryk spielte 84 Minuten lang, konnte aber bei der 0:3-Auswärtsniederlage für sein Land nicht den Unterschied ausmachen.

Matvienko spielte die vollen 90 Minuten, während Tsygankov, dessen Vertrag 2023 ausläuft, etwa 20 Minuten vor Schluss eingewechselt wurde.

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Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer

Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer beim Nations-League-Duell zwischen Schottland und der Ukraine.

Scouts von über zehn Premier-League-Klubs waren am Mittwoch in Glasgow, um die Nations-League-Partie zwischen Schottland und der Ukraine zu beobachten (3:0). Flügelstürmer Mykhaylo Mudryk von Shakhtar Donetsk stand nach 90min-Infos dabei im Fokus der Späher.

Der 21-jährige Mudryk war bereits im Sommer in den Blickpunkt von Transfer-Gerüchten geraten. Neben einigen Klubs aus der Premier League war vor allem Bayer Leverkusen stark an ihm interessiert. Seine Leistungen in der Champions League gegen RB Leipzig und Celtic haben das Interesse an ihm noch verstärkt.

Mehrere Premier-League-Klubs haben ihr Interesse an Mudryk bekundet – Everton scheiterte (ähnlich wie Bayer 04) im Sommer mit einem 30-Millionen-Euro-Angebot – und nun haben Quellen gegenüber 90min bestätigt, dass zahlreiche Scouts entsandt wurden, um den Ukrainer am Mittwoch gegen Schottland in Aktion zu sehen. Mudryk selbst erklärte zuletzt, dass es sein Traum wäre, in Englands Elite-Liga zu spielen. Vor allem beim FC Arsenal würde er schwach werden.

Arsenal und Chelsea an Mudryk interessiert?

Innenverteidiger Mykola Matvienko, ebenfalls von Shakhtar, und Dynamo Kyivs Flügelspieler Viktor Tsygankov wurden ebenfalls genau beobachtet, aber es wird angenommen, dass die große Mehrheit der Interessenten vor Ort war, um sich Mudryk anzuschauen. Tatsächlich waren Scouts von Arsenal und Chelsea nur deshalb im Hampden Park, um Mudryk näher zu beobachten.

Mitglieder der Personalabteilungen von Brentford, Brighton, Everton, Leeds, Newcastle, West Ham und den Wolves waren am Mittwoch anwesend, während eine Reihe nicht genannter Klubs ebenfalls auf der Tribüne vertreten waren.

Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Klubs ein Auge auf Mudryk geworfen haben, aber auch Matvienko, der seit langem in der Premier League gehandelt wird, und der 24-jährige Tsygankov stehen auf dem Radar einiger Vereine aus Englands höchster Spielklasse.

Mudryk spielte 84 Minuten lang, konnte aber bei der 0:3-Auswärtsniederlage für sein Land nicht den Unterschied ausmachen.

Matvienko spielte die vollen 90 Minuten, während Tsygankov, dessen Vertrag 2023 ausläuft, etwa 20 Minuten vor Schluss eingewechselt wurde.

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Mykhaylo Mudryk: Premier-League-Klubs scouten Donetsk-Flügelstürmer

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Scouts von über zehn Premier-League-Klubs waren am Mittwoch in Glasgow, um die Nations-League-Partie zwischen Schottland und der Ukraine zu beobachten (3:0). Flügelstürmer Mykhaylo Mudryk von Shakhtar Donetsk stand nach 90min-Infos dabei im Fokus der Späher.

Der 21-jährige Mudryk war bereits im Sommer in den Blickpunkt von Transfer-Gerüchten geraten. Neben einigen Klubs aus der Premier League war vor allem Bayer Leverkusen stark an ihm interessiert. Seine Leistungen in der Champions League gegen RB Leipzig und Celtic haben das Interesse an ihm noch verstärkt.

Mehrere Premier-League-Klubs haben ihr Interesse an Mudryk bekundet – Everton scheiterte (ähnlich wie Bayer 04) im Sommer mit einem 30-Millionen-Euro-Angebot – und nun haben Quellen gegenüber 90min bestätigt, dass zahlreiche Scouts entsandt wurden, um den Ukrainer am Mittwoch gegen Schottland in Aktion zu sehen. Mudryk selbst erklärte zuletzt, dass es sein Traum wäre, in Englands Elite-Liga zu spielen. Vor allem beim FC Arsenal würde er schwach werden.

Arsenal und Chelsea an Mudryk interessiert?

Innenverteidiger Mykola Matvienko, ebenfalls von Shakhtar, und Dynamo Kyivs Flügelspieler Viktor Tsygankov wurden ebenfalls genau beobachtet, aber es wird angenommen, dass die große Mehrheit der Interessenten vor Ort war, um sich Mudryk anzuschauen. Tatsächlich waren Scouts von Arsenal und Chelsea nur deshalb im Hampden Park, um Mudryk näher zu beobachten.

Mitglieder der Personalabteilungen von Brentford, Brighton, Everton, Leeds, Newcastle, West Ham und den Wolves waren am Mittwoch anwesend, während eine Reihe nicht genannter Klubs ebenfalls auf der Tribüne vertreten waren.

Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Klubs ein Auge auf Mudryk geworfen haben, aber auch Matvienko, der seit langem in der Premier League gehandelt wird, und der 24-jährige Tsygankov stehen auf dem Radar einiger Vereine aus Englands höchster Spielklasse.

Mudryk spielte 84 Minuten lang, konnte aber bei der 0:3-Auswärtsniederlage für sein Land nicht den Unterschied ausmachen.

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