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Axel Witsel Borussia Dortmund Dortmund Fußball-Bundesliga VfL Bochum

Fußball-Bundesliga: Witsel bestätigt Abschied aus Dortmund zum Saisonende

Der belgische Fußball-Nationalspieler Axel Witsel hat seinen Abschied von Borussia Dortmund zum Saisonende bestätigt. «Wir kassieren zu viele Tore, das müssen wir in der nächsten Saison verbessern. Ich habe wir gesagt, aber ich werde in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein», kommentierte der Mittelfeldspieler das 3:4 (2:2) des Bundesligisten am Samstag gegen den VfL Bochum. Sein Vertrag läuft in diesem Sommer aus. Die Vereinsführung hatte bereits vor Wochen signalisiert, die 2018 begonnene Zusammenarbeit mit dem Belgier nicht verlängern zu wollen. Für welchen Club er in Zukunft aufläuft, ließ der 33 Jahre alte Witsel offen.

Der belgische Fußball-Nationalspieler Axel Witsel hat seinen Abschied von Borussia Dortmund zum Saisonende bestätigt. «Wir kassieren zu viele Tore, das müssen wir in der nächsten Saison verbessern. Ich habe wir gesagt, aber ich werde in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein», kommentierte der Mittelfeldspieler das 3:4 (2:2) des Bundesligisten am Samstag gegen den VfL Bochum. Sein Vertrag läuft in diesem Sommer aus. Die Vereinsführung hatte bereits vor Wochen signalisiert, die 2018 begonnene Zusammenarbeit mit dem Belgier nicht verlängern zu wollen. Für welchen Club er in Zukunft aufläuft, ließ der 33 Jahre alte Witsel offen.

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Bermuda Bochum Borussia Dortmund BVB Dortmund Klassenverbleib Lehrer Morgenstund Thomas Reis VfL Bochum

Bundesliga: Langer Tanz in den Mai: Bochum feiert Klassenverbleib

Schützenhilfe ist nicht nötig. Mit dem 4:3-Coup in Dortmund hat Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum den Klassenverbleib vorzeitig und aus eigener Kraft perfekt gemacht. Beim Feiern zeigen die Profis ähnliche Ausdauer wie in dieser Saison auf dem Platz.

Der Tanz in den Mai ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende. Spontan und ausgelassen feierten die Bochumer Profis im heimischen Kneipenviertel Bermuda-Dreieck den Bundesliga-Verbleib. Das überraschende 4:3 (2:2) beim Reviernachbarn Borussia Dortmund, mit dem der Aufsteiger sein Saisonziel auch ohne fremde Schützenhilfe erreichte, verstärkte die Lust auf eine krachende Party. «Es ist die Krönung der Saison, wenn du mit einem Sieg beim BVB den Klassenerhalt klar machst», kommentierte der sichtlich gerührte Trainer Thomas Reis, «wir haben ganz Bochum stolz gemacht».

Überwältigt vom famosen Auftritt vor über 80.000 Zuschauern in Dortmund hatte der Fußball-Lehrer seinen Spielern schon kurz nach dem Schlusspfiff Grünes Licht für eine lange Nacht gegeben: «Die Jungs dürfen heute machen, was sie wollen. Und ich muss ja auch nicht alles wissen. Sie haben etwas sehr, sehr Großes geleistet in dieser Saison.»

Ähnlich euphorisch kommentierte Sport-Geschäftführer Sebastian Schindzielorz das Happy End im Abstiegskampf nach Toren von Sebastian Polter (3.), Gerrit Holtmann (8.), Jürgen Locadia (81.) und Milos Pantovic (86./Handelfmeter): «Nicht so schlecht dafür, dass vor der Saison alle prognostiziert haben, dass wir direkt wieder absteigen. Wir haben gegen alle Widerstände angekämpft und verdient die Klasse gehalten.»

Es passt ins Bild einer Mannschaft mit viel Mentalität, dass sich eine deutliche Niederlage als Schlüsselerlebnis auf dem Weg Richtung Rettung erwies. Nach dem 0:7 am 5. Spieltag Mitte September beim FC Bayern rangierte der VfL mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und galt neben Mitaufsteiger Greuther Fürth als sicherer Abstiegskandidat. «Aus vielen Rückschlägen in dieser Saison sind wir immer stärker hervorgekommen», kommentierte Mittelfeldspieler Pantovic.

Die erstaunliche Metamorphose des Teams bekamen selbst die beiden Branchenführer aus München (2:4) und nun Dortmund zu spüren. Dass die Bochumer acht ihrer 18 Rückrundentore ausgerechnet gegen die beiden Topteams erzielten und ihnen ansonsten in keinem Saisonspiel mehr als drei Tore gelangen, gehört zu den Kuriositäten der Spielzeit. Mit ähnlicher Ausdauer wie zuvor auf dem Rasen starteten die Profis in den Partymarathon. «Wann hat der Trainer das Training angesetzt? Dienstag?, erkundigte sich Torschütze Pantovic. Schmunzelnd fügte er an: «Ich weiß nicht, ob wir das schaffen.»

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Borussia Dortmund BVB Dortmund Erling Haaland Manchester United Watzke

BVB – Hans-Joachim Watzke über Erling Haaland: Borussia Dortmund kann den Nächsten finden

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke spricht über den nahenden Abschied von Erling Haaland – und betont, dass man in Dortmund nicht verzagen wird.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist zuversichtlich im Falle einen Abgangs von Erling Haaland einen adäquaten Ersatz zu finden.

„Das Entscheidende ist doch: Es wird weitergehen. Wenn Borussia Dortmund eins kann, dann ist es, den Nächsten zu finden. Eine Mannschaft macht immer mehr aus als ein Spieler“, sagte der BVB-Boss bei 19:09 – der schwarzgelbe Talk. Ob Haaland in der nächsten Saison noch für den BVB auflaufen wird, ist unklar.

„Erstmal müssen wir wissen, dass wir einen neuen Erling Haaland brauchen. Am Ende des Tages ist die Wahrheit, dass wir ihm eine Ausstiegsklausel gegeben haben – sonst wäre er zu Manchester United gegangen. Er muss eine Entscheidung treffen, sie wird irgendwann kommen“, sagte Watzke. Eine Ausstiegsklausel hatte Watzke zuletzt dementiert.

Nach Informationen von GOAL und SPOXgibt es jedoch ein „Gentlemen’s Agreement“ zwischen den beiden Parteien. Haaland darf den Verein wohl bei einem Angebot in Höhe von 75 Millionen Euro verlassen. In der Pole Position befindet sich beim norwegischen Stürmer wohl Manchester City. Laut der Daily Mail ist sich der Klub mit dem Norweger bereits einig.

Als möglicher Haaland-Ersatz steht beim BVB Karim Adeyemi bereit. „Ich glaube, der Spieler hat schon mehr oder weniger das Gefühl vermittelt, dass er zum BVB will. Das müssen wir irgendwie hinkriegen“, sagte Watzke über den Nationalspieler. „Wenn er käme, würden wir es versuchen, ohne Ausstiegsklausel hinzubekommen“, führte er aus.

BVB: Schlotterbeck? „Ist kein Geheimnis“

Mit Niklas Süle steht ein Neuzugang fest, darüber hinaus könnte mit Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg zum BVB wechseln. „Dass wir ihn gut finden, ist kein Geheimnis“, sagte Watzke.

Langfristig könnten beide Mats Hummels in der Innenverteidigung ersetzen. Hummels‘ Vertrag läuft nach der kommenden Saison aus. „Wenn ein Spieler deutlich jenseits der 30 ist, muss man gucken, wie lange er noch in der Lage ist, Top-Leistungen zu bringen. Wir warten das ab, man kann es nicht prognostizieren. In der nächsten Saison werden wir die Gespräche führen und uns klar in die Augen schauen“, erklärte der BVB-Boss.

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1. FC Kaiserslautern Borussia Dortmund Dortmund Heimsieg Kaiserslautern Marco Antwerpen

3. Liga: Fast 50.000 Fans: Kaiserslautern will Heimsieg holen

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern darf sich auch bei seinem letzten Liga-Heimspiel der Saison noch einmal auf eine riesige Unterstützung seiner Fans freuen. Für die Partie gegen Borussia Dortmund II am Samstag (14.00 Uhr) wurden bereits 47.891 Karten abgesetzt. Mit einem Sieg hätten die Pfälzer zumindest die Relegationsspiele gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga sicher.

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern darf sich auch bei seinem letzten Liga-Heimspiel der Saison noch einmal auf eine riesige Unterstützung seiner Fans freuen. Für die Partie gegen Borussia Dortmund II am Samstag (14.00 Uhr) wurden bereits 47.891 Karten abgesetzt. Mit einem Sieg hätten die Pfälzer zumindest die Relegationsspiele gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga sicher.

Auf mögliche Rechenspiele im Kampf um den Aufstieg wollte sich FCK-Trainer Marco Antwerpen aber nicht einlassen. «Für uns steht das Spiel gegen Dortmund im Vordergrund. Es ist ein Heimspiel, das Stadion ist das zweite Mal nahezu ausverkauft, das macht uns und die Spieler unglaublich stolz. Wir wollen nochmal für unsere Fans drei Punkte holen», sagte Antwerpen am Freitag. Den Rückschlag der 1:2-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden haben die Lauterer abgeschüttelt.

Aus den beiden für den FCK verbleibenden Spielen – nach dem Heimspiel gegen Dortmund II reisen die Roten Teufel noch zu Viktoria Köln – sollen sechs Punkte her. «Wir haben noch zwei Spiele, die wir unbedingt gewinnen wollen. In Wiesbaden war es aus meiner Sicht eine unglückliche Niederlage. Wir haben nicht viel zugelassen, aber auch selbst nicht die ganz großen Chancen rausgespielt. Wichtig wäre dann gewesen, mit einem Punkt nach Hause zu fahren», meinte Antwerpen.

In Alexander Winkler, Jean Zimmer, Philipp Hercher und Hikmet Ciftci gehen gleich vier mit vier gelben Karten vorbelastete Akteure in die Partie. Ciftci wird gegen Dortmund II mit einer Maske auflaufen, weil er in dieser Woche im Training eine Blessur an der Nase erlitt. Lucas Röser fällt weiter verletzt aus. Kevin Kraus ist noch ein Spiel rotgesperrt, ansonsten kann Antwerpen personell aus dem Vollen schöpfen.

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Borussia Dortmund BVB DFB-Pokalfinale Dortmund Eintracht Frankfurt Erfolgsweg Europa League Frankfurt Fußball Leipzig Marco Rose RB Leipzig

Fußball: BVB-Coach Rose über Leipzig: «Gucken neidisch rüber»

Trainer Marco Rose vom Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Erfolgsweg von Eintracht Frankfurt und RB Leipzig in der Europa League mit Freude, aber auch etwas Wehmut verfolgt. «Beide machen es hervorragend», sagte Rose am Freitag: «Leipzig spielt auch noch im DFB-Pokalfinale. Da gucken wir aus Dortmund schon ein bisschen neidisch rüber. Aber das haben sie sich verdient und erarbeitet. Da muss man auch gönnen können.»

Trainer Marco Rose vom Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Erfolgsweg von Eintracht Frankfurt und RB Leipzig in der Europa League mit Freude, aber auch etwas Wehmut verfolgt. «Beide machen es hervorragend», sagte Rose am Freitag: «Leipzig spielt auch noch im DFB-Pokalfinale. Da gucken wir aus Dortmund schon ein bisschen neidisch rüber. Aber das haben sie sich verdient und erarbeitet. Da muss man auch gönnen können.»

Insgesamt sei er ganz «ganz froh, dass die beiden zeigen, dass die Bundesliga im internationalen Vergleich nicht so schlecht dasteht. Wir konnten das dieses Jahr leider nicht.» Der BVB schied in der Champions League in der Gruppenphase und in der Europa League dann direkt in der ersten K.o.-Runde aus.

Dass er in einem möglichen Endspiel für Leipzig sei, bestätigte der gebürtige Leipziger, der vier Jahre für Red Bull Salzburg arbeitete, aber nicht. «Ich würde mir ein deutsches Finale wünschen. Beim Rest bin ich raus. Der Bessere soll gewinnen», beteuerte Rose. In Frankfurt freut ihn auch die Entwicklung von BVB-Leihspieler Ansgar Knauff. Diese sei für alle «eine Win-Win-Situation, weil Ansgar zum Spielen kommt und sich weiter entwickelt.»

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Dortmund Duisburg Fahrtrichtung Sperrung Wochenende Wuppertal

Wuppertal: Am Wochenende Sperrungen auf der A1 und der A59

Die Autobahn 1 bei Wuppertal wird an diesem Wochenende in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Grund sind Arbeiten im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Schwelmetalbrücke, wie die Projektmanagement-GmbH Deges mitteilte. Die Sperrung beginnt am Freitagabend um 22.00 Uhr und soll bis zum Montagmorgen (5.00 Uhr) dauern. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf und dem Autobahndreieck Wuppertal-Nord. Die Umleitung führt über die A46.

Die Autobahn 1 bei Wuppertal wird an diesem Wochenende in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Grund sind Arbeiten im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Schwelmetalbrücke, wie die Projektmanagement-GmbH Deges mitteilte. Die Sperrung beginnt am Freitagabend um 22.00 Uhr und soll bis zum Montagmorgen (5.00 Uhr) dauern. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf und dem Autobahndreieck Wuppertal-Nord. Die Umleitung führt über die A46.

Gesperrt ist am Wochenende auch die A59 bei Duisburg in Richtung Düsseldorf. Zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord und dem Kreuz Duisburg wird eine ebenfalls eine Brücke saniert, wie die Autobahn GmbH mitteilte. Die Sperrung beginnt am Freitag bereits um 19.00 Uhr. Der Verkehr wird über die A42, die A3 und die A40 umgeleitet.

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Augsburger Allgemeine Benefizspiel Borussia Dortmund BVB Dortmund Dynamo Kiew FAZ Fußball Kiew Mircea Lucescu

Fussball: Benefizspiel: Kiews Trainer wünscht sich volles Stadion

Dynamo Kiews Trainer Mircea Lucescu wünscht sich für das Fußball-Benefizspiel des 16-maligen ukrainischen Meisters beim Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund ein volles Stadion. «Ich hoffe, dass die großartigen BVB-Anhänger auch diesmal das schöne Stadion füllen, um für den guten Zweck der Begegnung ihren Beitrag zu leisten», sagte Lucescu der «Augsburger Allgemeinen» und der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Dienstag).

Dynamo Kiews Trainer Mircea Lucescu wünscht sich für das Fußball-Benefizspiel des 16-maligen ukrainischen Meisters beim Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund ein volles Stadion. «Ich hoffe, dass die großartigen BVB-Anhänger auch diesmal das schöne Stadion füllen, um für den guten Zweck der Begegnung ihren Beitrag zu leisten», sagte Lucescu der «Augsburger Allgemeinen» und der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Dienstag).

Die Partie findet an diesem Dienstag (18.00 Uhr/ZDF) im Dortmunder Stadion statt. Mit Partien wie zuletzt gegen Legia Warschau, Galatasaray Istanbul und CFR Cluj oder nun gegen den BVB will der 16-malige ukrainische und 13-malige sowjetische Meister Spenden für die Kriegsopfer sammeln.

Trotz seiner langen Trainerlaufbahn habe er eine Lage wie mit Dynamo Kiew noch nie erlebt. Die ersten Tage des russischen Angriffs auf Kiew seien für ihn eine Horrorerfahrung gewesen, sagte Lucescu. «Ich war bei mir zu Hause und anfangs dachte ich, dass ein Gewitter über Kiew fegte», berichtete der 76 Jahre alte Rumäne. Anschließend sei er mit der gesamten Mannschaft ins Clubareal gezogen. «Dort haben wir zwei grausame Nächte verbracht: Es herrschte überall Panik, man hörte Bombeneinschläge und es heulten permanent die Sirenen. Es war wie in einem Horrorfilm, leider jedoch ganz reell.»

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DFB Dortmund Gelsenkirchen Kaiserau Peter Peters Ruhr Nachrichten Westfalen

Verbandstag: Zeitung: Peter Peters als FLVW-Präsident nominiert

Peter Peters stellt sich nach der gescheiterten Bewerbung als DFB-Präsident offenbar als Chef des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) zur Wahl. Nach Informationen der «Ruhr Nachrichten» wurde der 59-Jährige vom Fußballkreis Gelsenkirchen nominiert und geht damit am 25. Juni beim Verbandstag in Kaiserau in die Wahl gegen den aktuellen Vize-Präsidenten Amateurfußball im FLVW, Manfred Schnieders.

Peter Peters stellt sich nach der gescheiterten Bewerbung als DFB-Präsident offenbar als Chef des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) zur Wahl. Nach Informationen der «Ruhr Nachrichten» wurde der 59-Jährige vom Fußballkreis Gelsenkirchen nominiert und geht damit am 25. Juni beim Verbandstag in Kaiserau in die Wahl gegen den aktuellen Vize-Präsidenten Amateurfußball im FLVW, Manfred Schnieders.

Am Wochenende habe sich Peters den Kreisvorsitzen des FLVW bei der ständigen Konferenz vorgestellt und sei anschließend nominiert worden, schreibt das Blatt. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht, auch Peters war zunächst nicht zu erreichen. Der aktuelle Amtsinhaber Gundolf Walaschewski tritt nicht noch einmal an.

Für das langjährige Schalker Vorstandsmitglied Peters ist es die zweite Kandidatur für ein Fußball-Amt in diesem Jahr. Die Wahl zum DFB-Präsidenten hatte er im März gegen Bernd Neuendorf verloren, der auch Peters‘ Position im Council des Weltverbands FIFA im kommenden Jahr übernehmen soll.

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Abgesang Bayern Borussia Dortmund Champions League Dortmund Erling Haaland FC BAyern Fußball-Bundesliga Leipzig Leverkusen Mike Tyson München Robert Lewandowski Usain Bolt Wochenende

Fußball-Bundesliga: Deutscher Meister FC Bayern: Verwundbar wie schon lange nicht mehr

Die Münchener holen den zehnten Titel in Folge – dennoch ist ein Abgesang auf die angeblich so langweilige Bundesliga nicht gerechtfertigt. Denn die Bayern sind für die Konkurrenz wieder in Reichweite gerückt und stehen vor einem unruhigen Transfersommer.  

In den vergangenen zehn Jahren hat sich in der Bundesliga ein Ritual verfestigt. Auf jede Meisterschaft des FC Bayern folgten reflexhaft vergiftete Glückwünsche: Die Münchener hätten sich zu Tode gesiegt und die Liga zerstört – solch einen Fußball wolle niemand mehr sehen, es sei ja doch alles schon zu Saisonbeginn entschieden.STERN PAID FC Bayern Interview 15.53

Dafür das die Bundesliga schon tausend Mal totgesagt wurde, eben wegen der bösen Bayern, ist sie doch recht lebendig. Ausverkaufte Stadien und Menschenmassen in Feierlaune zeugten an diesem Wochenende wieder einmal davon.

Den Bayern ihre Übermacht vorzuwerfen, ist aus der Perspektive enttäuschter Fans aus Dortmund, Leipzig oder Leverkusen nachzuvollziehen; irgendein Ventil braucht der Frust ja. Aber sportlich gerechtfertigt sind solche Klagen nicht. Wurde Mike Tyson jemals beschimpft, weil er seine Gegner reihenweise k.o. schlug? Wurde Usain Bolt kritisiert, weil er allen anderen davonlief und acht Olympiasiege einsammelte?

Das Team braucht eine Auffrischung

Dieser zehnte Titelgewinn des FC Bayern, besiegelt am Samstagabend durch ein 3:1 gegen Borussia Dortmund, eignet sich sowieso nicht für einen Abgesang auf die Liga. Die Bayern waren zuletzt verwundbar wie selten zuvor – weit entfernt von der Form früherer Tage, als sie unter Hansi Flick sechs Meisterschalen und Pokale einsammelten; darunter den Henkelpott der Champions League. 

Diese magische Saison liegt erst zwei Jahre zurück. Die Bayern des Jahres 2022 hingegen haben mit ganz irdischen Problemen zu kämpfen. Im DFB-Pokal verloren sie 0:5 gegen Mönchengladbach und schieden bereits in der zweiten Runde aus. In der Champions League war im Viertelfinale Schluss; das kleine FC Villarreal aus Spanien hatte die Münchener im eigenen Stadion niedergekämpft.

Dass die Mannschaft im Kern noch immer aus den Superbayern von 2020 besteht, erweist sich eher als Last denn als Vorteil. Das Team braucht eine Auffrischung; zudem haben einige der alten Helden offenbar keine Lust mehr auf München. Robert Lewandowski zögert mit einer Vertragsunterschrift, gut möglich, dass er zum FC Barcelona wechselt. Bei Serge Gnabry stocken die Verhandlungen ebenfalls; angeblich fordert er ein überaus hohes Gehalt – auch eine Art mitzuteilen, dass man lieber woanders kicken möchte. Und dann gibt es noch offene Planstellen in der Defensive. Innenverteidiger Niklas Süle geht nach Dortmund, auch Corentin Tolisso verlässt die Bayern.

Die Bayern schwächen systematisch ihre Gegner

Der kommende Sommer wird ein bewegter werden für den FC Bayern. Wegen der Corona-Pandemie ist die Vereinskasse nicht so prall gefüllt wie in den Jahren zuvor, was einen Neuaufbau erschwert. Noch vor einigen Monaten kokettierten die Bayern mit einer Verpflichtung von Erling Haaland (Borussia Dortmund) als Nachfolger für Robert Lewandowski. „Ein interessanter Junge“ sei dieser Haaland, schwärmte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Oliver Kahn, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, hat nun einräumen müssen, dass ein Haaland-Transfer ein Volumen besäße, das „sehr, sehr weit weg von dem ist, was wir uns vorstellen“. Haaland steht angeblich vor einem Wechsel zu Manchester City und soll dann zu den Spitzenverdienern der Premier League gehören.

Ob die Bayern in der nächsten Saison international konkurrenzfähig sein werden und um den Champions-League-Titel mitspielen, ist fraglich. National hingegen werden sie wieder dominieren. Dafür werden womöglich auch zwei Verpflichtungen sorgen, die den eigenen Kader stärken und zugleich den Gegner schwächen: Gerüchten zufolge sollen die Bayern an Konrad Laimer und Christopher Nkunku interessiert sein, beide Leistungsträger bei RB Leipzig.

Das wären typische Bayern-Transfers. In den 1970er und 1980er-Jahren entwendeten die Münchener den Gladbachern wichtige Spieler, später bedienten sie sich in Bremen und Dortmund, und jetzt ist eben das aufstrebende Leipzig dran. Die Sachsen mussten zuletzt ihren Trainer Julian Nagelmann, Abwehrchef Dayot Upamecano und Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer hergeben. Kleine, fiese Transfers. Meister der Herzen wird man dadurch nicht in Deutschland. Aber das stört die Münchener schon lange nicht mehr.      

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Bayern Borussia Dortmund Dortmund Erling Haaland FC BAyern Manchester City Sonntag Sport1 Verpflichtung

Torjäger: TV-Experte Fjörtoft sicher: Bayern bemühen sich um Haaland

Nach Ansicht von Jan Aage Fjörtoft hat der FC Bayern München trotz der hohen Kosten weiter Interesse an einer Verpflichtung von Torjäger Erling Haaland von Borussia Dortmund. «Manchester City ist in der Pole Position. Aber ich weiß, dass die Bayern sich immer noch sehr darum bemühen, ihn zu kriegen», sagte der frühere Bundesliga-Profi und heutige TV-Experte am Sonntag im Sport1-«Doppelpass». Fjörtoft ist wie Haaland Norweger und gilt als Vertrauter von dessen Vater.

Nach Ansicht von Jan Aage Fjörtoft hat der FC Bayern München trotz der hohen Kosten weiter Interesse an einer Verpflichtung von Torjäger Erling Haaland von Borussia Dortmund. «Manchester City ist in der Pole Position. Aber ich weiß, dass die Bayern sich immer noch sehr darum bemühen, ihn zu kriegen», sagte der frühere Bundesliga-Profi und heutige TV-Experte am Sonntag im Sport1-«Doppelpass». Fjörtoft ist wie Haaland Norweger und gilt als Vertrauter von dessen Vater.

Bayern-Vorstandschef Kahn hatte in der Vorwoche auf die hohen Gesamtkosten einer Verpflichtung verwiesen. Haaland sei «ein ganz exzellenter Stürmer, auch für die Zukunft ist das hochinteressanter Spieler». Das Paket aus Ablöse und Gehalt beim 21-jährigen Norweger sei aber «sehr, sehr weit weg von dem, was wir uns vorstellen», sagte Kahn. «Das sind finanzielle Dimensionen, die sind außerhalb unserer Vorstellung.»

Haaland kann Dortmund dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro nach dieser Saison verlassen. Zudem dürften hohe Beraterzahlungen fällig werden. «Von den Zahlen habe ich keine Ahnung», sagte Fjörtoft: «Aber dass Bayern nicht dabei ist, weil es zu teuer ist, das stimmt nicht.» Dritter aktueller Bewerber um Haaland sei Real Madrid.

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